Terrorabwehr an Weihnachtsmärkten in der Region? - Das meinen User von Schwäbische.de

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Polizisten sollen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.Foto: dpa
Nach den Anschlägen in Berlin und Straßburg haben auch die Städte in der Region ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. (Foto: Julian Stratenschulte / dpa)
Schwäbische Zeitung

Nach den Anschlägen in Berlin und Straßburg haben auch die Städte in der Region ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. 

Wir haben Sie - die User von Schwäbische.de - befragt: Was sagen Sie zu diesen Maßnahmen?

Hier ist eine Auswahl an Meinungsbeiträgen

Neue Gesetze schaffen und alte verschärfen.

Peter V.: "Wenn alles so unsicher ist, dann sollte man solche Veranstaltungen einfach meiden. Ich gehe auf keinen Weihnachtsmarkt mehr, ich brauche diesen Nervenkitzel nicht. Die Regierungsparteien sollten mal neue Gesetze schaffen und die vorhandenen bezüglich Sicherheit in Deutschland verschärfen. Aber nachdem die CDU und die SPD nur noch mit sich selber beschäftigt sind, wird sich in Sachen Sicherheit nichts tun. Wählen werde ich diese Parteien auch nicht mehr."

Niemand kann vorausahnen, wo etwas passiert.

Stefan W.: "Es fällt auf, dass immer nur dann bestimmte Sicherheitsvorkehrungen an bestimmten Orten vorgenommen werden, wenn entsprechend Schlimmes passiert ist. Leider kann aber niemand vorausahnen, wo - wann - was - durch wen - passieren wird. Somit kann hypothetisch jeder Ort, jede Situation und auch jede bisher unauffällige Person 'gefährlich' sein. Von daher sind auf jeden Fall zukünftige Maßnahmen zur Abwehr aufgrund vergangener Vorfälle richtig." 

Notwendigkeit der aktuellen Gefahrenabwehr.

Heidi S.: "Die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen auf den Weihnachtsmärkten sind angesichts der hohen abstrakten Gefährdungslage absolut notwendig. Nach Angaben des Chefs des Bundeskriminalamts haben Sicherheitsbehörden in Deutschland seit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt sieben Anschläge verhindert. Das Sicherheitskonzept von Polizei und Stadtverwaltung entspricht somit der Notwendigkeit der aktuellen Gefahrenabwehr."

Sorglose Heiterkeit stellt sich deshalb bei mir nicht mehr ein.

Christian B.: "Deutschlands Grenzen stehen sperrangelweit offen, aber unsere Weihnachtsmärkte werden wie Hochsicherheitszonen abgeriegelt und eingezäunt. Sorglose Heiterkeit stellt sich deshalb bei mir nicht mehr ein. Letztlich müssten Städte und Sicherheitsbehörden eine Gratwanderung bei der Abwägung zwischen freudig-freundlicher Atmosphäre und Risikoabwehr vollführen. Meine Meinung ist, sobald die Weihnachtsmärkte die Sinne ergreifen, sind die Besucher doch wieder schnell in Festlaune. Frohe Weihnachten."

Es gibt Menschen, die diese Angst schüren.

Manuela W.: "Wofür benötigen wir den diese Poller? Wie viele Menschenleben wurden dadurch gerettet? Wie oft ist schon jemand absichtlich da reingefahren? Ist es nicht eher so, dass es erforderlich ist, da es Menschen gibt, die die Angst schüren. Die davon leben, dass die Bevölkerung in Angst lebt? Ich habe auch heute nicht mehr Angst als vor zehn Jahren auf einem Weihnachtsmarkt."

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