Tag der Städtebauförderung wird in Weißenau begangen

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Die Klostanlage Weißenau.
Die Klostanlage Weißenau. (Foto: Archiv Roland Rasemann)
Schwäbische Zeitung

Unter dem Motto „Wir im Quartier“ findet am Samstag, 11. Mai der bundesweite Tag der Städtebauförderung statt. In Ravensburg gibt es eine öffentliche Veranstaltung im Sanierungsquartier rund um die Klosterkirche Weißenau. Dies teilt die Stadt Ravensburg in einer Pressemitteilung mit.

Der bundesweite Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund. Er soll Bürgern zeigen, was mit den Programmen der Städtebauförderung in ihrer Stadt erreicht wird. Bei der Städtebauförderung geht es um die Erhaltung von Gebäuden und um Verbesserungen des Wohnumfeldes.

Der diesjährige Tag der Städtebauförderung findet für Ravensburg im Sanierungsgebiet „Weißenau 2010“ statt. Zentraler Bestandteil ist die Klosteranlage Weißenau, eine der barocken Klosteranlagen Oberschwabens. Ein Teil der Anlage wurde seit dem 18. Jahrhundert durch einen angrenzenden Gewerbebetrieb genutzt. Im Zuge der Sanierung wurde die historische Bausubstanz durch Abbruch der unmittelbar angrenzenden Gewerbebrachen freigelegt. Für die Kulturdenkmale „Südlicher Arkadenbau“, „Kornhaus“ und „Bleichgebäude“ wurde ein privater Investor gesucht, der die Gebäude zu attraktiven Wohngebäuden umbaut. Auch der Neubau einer Berufs- und Fachschule für heilpflegerische Berufe mit angeschlossenem Wohnheim wurde im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen realisiert.

Am Tag der Städtebauförderung, der um 10 Uhr durch OB Daniel Rapp eröffnet wird, sind die Bürger eingeladen, die Ergebnisse der bisherigen Erneuerungsmaßnahmen zu besichtigen. Neben Informationen, Ausstellungen und Baustellenbesichtigungen gibt es ein Rahmenprogramm für Besucher. Als besonderes Highlight bietet das Zentrum für Psychatrie eine Führung durch die repräsentativen Räume des Konventgebäudes einschließlich des Festsaals an. Es gibt außerdem eine Führung durch die Klosterkirche mit Präsentation der bekannten Holzhey-Orgel sowie eine Führung durch den Kapitelsaal der evangelischen Kirche.

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