SV Wolpertswende trennt sich von David Polka

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 Der SV Wolpertswende (rechts Muhammed Örcen gegen Bergs Dominik Damjanovic) versucht mit einem neuen Trainer den Klassenerhalt
Der SV Wolpertswende (rechts Muhammed Örcen gegen Bergs Dominik Damjanovic) versucht mit einem neuen Trainer den Klassenerhalt in der Kreisliga A zu schaffen. (Foto: Archiv: Rolf Schultes)

Der SV Wolpertswende, aktuell Tabellenletzter in der Fußball-Kreisliga A I, hat sich von Spielertrainer David Polka getrennt. Ausschlaggebend waren die anhaltende Erfolglosigkeit und der drohende Abstieg in die Kreisliga B. Bis zum Saisonende übernimmt der bisherige Co-Trainer und gleichzeitige Abteilungsleiter Frank Steinhauser. Beratung und Unterstützung bekommt er dazu von Bernd Reich, der erst vor Kurzem bei der SG Baienfurt von seinem Amt zurückgetreten ist und in der neuen Saison Trainer beim Landesligisten SV Kehlen wird.

David Polka übernahm das Traineramt beim SV Wolpertswende zur Saison 2017/18. Er war auch als Spielertrainer aktiv, seine Einsatzzeiten hielten sich aber in Grenzen. Polka sah seinen Fokus auf der Trainertätigkeit. Direkt in seiner ersten Saison in Wolpertswende führte er den SVW nach fünfjähriger Abstinenz zurück in die Kreisliga A. 19 Siege in 24 Spielen lautete seine eindrucksvolle Bilanz. In der in diesem Jahr extrem ausgeglichenen und starken Kreisliga A lief es dann aber erwartungsgemäß nicht mehr so gut.

Wolpertswende startete mit einer 1:3-Heimniederlage gegen Mitaufsteiger TSB Ravensburg in die Saison. Auch in den weiteren Spielen gelangen nur zwei Siege und ein Unentschieden. Die restlichen Spiele wurden verloren, auch wenn man sich oft ordentlich verkaufte. „Wir verdanken David Polka einiges und trennen uns im Guten. Der ausschlaggebende Punkt war einzig und allein die sportliche Talfahrt“, sagt der SVW-Pressesprecher Jürgen Matt im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“. „Wir hoffen, nochmal einen Reiz setzen zu können, um so eventuell den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Bis Saisonende übernehmen Frank Steinhauser und Bernd Reich, wobei letzterer nur beratend und unterstützend mitwirken wird.“

David Polka blickt positiv auf seine Zeit beim SV Wolpertswende zurück: „Ich werde den Verein in guter Erinnerung behalten und habe Verständnis für die Hintergründe meiner Entlassung. Trotzdem kam die Entlassung für mich und die Mannschaft sehr überraschend, aber letztendlich zählt nur der Erfolg. Diesen wünsche ich meiner Ex-Mannschaft für die Zukunft.“

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