Streuobstwiesen der Stadt Ravensburg in schlechtem Zustand

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Streuobstwiesen sind in der Kulturlandschaft Oberschwabens fest verankert – doch wenn nichts für ihre Erhaltung getan wird, könn
Streuobstwiesen sind in der Kulturlandschaft Oberschwabens fest verankert – doch wenn nichts für ihre Erhaltung getan wird, könnten sie langsam verschwinden. (Foto: Archiv: Patrick Seeger/dpa)

Die Stadt Ravensburg muss sparen, und der Gemeinderat will in den nächsten Wochen genau überlegen, wofür im nächsten Jahr noch Geld ausgegeben werden kann. Aus diesem Grund werden derzeit mehrere Entscheidungen über Projekte, die Geld kosten, aufgeschoben. Das gilt auch für zwei Anträge der Grünen, in denen sie günstigere Bustickets sowie eine bessere Förderung des Radverkehrs fordern. Die Stadtverwaltung sicherte zu, die Anträge nach der Sitzung zur Haushaltskonsolidierung wieder auf die Tagesordnung im Umwelt- und Verkehrsausschuss zu nehmen. Für den Radverkehr fordern die Grünen, mehrere Punkte aus dem Radverkehrskonzept umzusetzen, um Radfahren attraktiver zu machen. Zu den Punkten zählen: farbige Konfliktzonenmarkierung an der Gartenstraße zwischen Kreuzung Eywiesenstraße und Möttelinstraße, klarere Radverkehrsführung an der Brühlstraße, Maßnahme zur Radsicherheit an der Räuberhöhle zur Federburgstraße. Im Antrag zum Busverkehr, der bereits im Mai gestellt wurde, verlangen die Grünen einen günstigen Sondertarif für Busfahrgäste in der Corona-Krise. Begründet wird das damit, dass die Stadt die Parkgebühr in der ersten Stunde bis Ende des Jahres verlängert hat, um Händler in der Stadt zu unterstützen. Fraktionsvorsitzende Maria Weithmann bezeichnete es im Antrag als nicht hinnehmbar, dass der motorisierte Individualverkehr somit bezuschusst, Nutzer des Busses aber finanziell nicht in den Genuss eines solchen Vorteils kommen. (len)

Das Ravensburger Umweltamt hat ein Konzept zur Erhaltung der artenreichen Lebensräume für Pflanzen und Tiere vorgestellt.

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