Spitzenreiter lässt nichts anbrennen

Lesedauer: 5 Min
 Weingartens Manuel Romer lässt Brochenzells Torhüter Florian Hornstein keine Chence: 2:1 für den Spitzenreiter.
Weingartens Manuel Romer lässt Brochenzells Torhüter Florian Hornstein keine Chence: 2:1 für den Spitzenreiter. (Foto: Alexander Hoth)
Maximilian Kroh

Am letzten regulären Spieltag vor der Winterpause in der Fußball-Bezirksliga bleiben vier Teams an Spitzenreiter SV Weingarten dran. Speziell der Tabellenzweite SV Beuren liegt mit nur vier Punkten Rückstand gut im Rennen.

„84 Minuten lang haben wir dem SV Weingarten einen fantastischen Fight geliefert. Dann ist uns die Kraft ausgegangen“, fasste Rolf Weiland, Trainer des VfL Brochenzell, die 2:5-Niederlage seines VfLs gegen den Tabellenführer zusammen. Zum Knackpunkt wurde in der 84. Minute ein Brochenzeller Eckball, den Weingartens Martin Bleile nach einem Konter zur 3:2-Führung nutzte. „2:5 klingt natürlich brutal“, gab Weiland zu. „Aber es hört sich deutlicher an, als es war.“ Der Aufsteiger geht damit auf dem zehnten Tabellenplatz in die Winterpause.

Auf den Fersen bleibt dem SVW aber der SV Beuren. Die Mannschaft von Patrick Mayer besiegte einen stark ersatzgeschwächten TSV Eschach mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte kurz nach der Pause Dominik Prinz. Trainer Mayer sah einen „hochverdienten Sieg. Wir hätten schon viel früher ein Tor machen müssen.“ Entscheidend war laut Mayer die gute Defensive. Gegen den besten Angriff der Liga aus Eschach ließ Beuren kaum etwas zu. Beuren liegt damit vier Punkte hinter dem SV Weingarten auf Rang zwei. „Normalerweise bist du mit 40 Punkten zu diesem Zeitpunkt auf der Eins“, meint Mayer, der aber gewarnt ist: „Die ersten fünf Mannschaften sind hier alle sehr gut dabei. Das wird noch ein enges Rennen.“

In einer turbulenten Begegnung trennten sich der TSV Heimenkirch und der SV Kressbronn 2:2. Bereits nach neun Minuten stand es 1:1 und die Gastgeber waren im ersten Durchgang das bessere Team. „Wir hätten eigentlich zur Pause schon mit 4:1 führen müssen, ärgerte sich Trainer Daniel Feistle. Stattdessen fing sich der TSV kurz nach der Pause das 1:2, „da müssen wir wacher sein“, meinte Feistle. Bis in die Schlussminute blieb es bei diesem knappen Rückstand, dann ging Tobias Schuwerk im Strafraum zu Boden und verwandelte den fälligen Strafstoß zum Ausgleich. „Das hat er clever gemacht“, lobte Feistle seinen Stürmer. „Der Punkt ist auch verdient, nur in der Entstehung etwas glücklich. Aber im Normalfall müssen wir hier drei Punkte behalten.“ Mit einem 3:2-Sieg über den TSV Meckenbeuren hat sich der FC Isny etwas Entlastung im Tabellenkeller verschafft. Robert Magos und Maximilian Petzel schossen den FCI zur 2:0-Pausenführung, doch im zweiten Durchgang schlug Meckenbeuren, mittlerweile in Unterzahl, zurück. Ein Doppelschlag durch Patrice Roth und Nikolas Bochno brachte den TSV binnen zwei Minuten zurück ins Spiel. Doch Isny hatte das Glück auf seiner Seite: Said Tarhan erzielte in der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer. Ebenfalls mit einem Sieg geht die SG Argental in die Winterpause. Beim SV Seibranz lag die SGA schon zur Pause nach Toren von Manuel Sauter und Dominik Glaser mit 2:0 in Führung.

Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Matthias Joos sogar auf 3:0. Seibranz konterte mit einem Doppelpack von Johannes Geillinger, Daniele Zamarco besorgte den 4:2-Siegtreffer für Argental.

Der SV Mochenwangen hat sich im Heimspiel gegen den SC Unterzeil-Reichenhofen keine Blöße gegeben und durch Tore von Maximilian Gindele, Nico Müller sowie ein Eigentor von Tim Dreher mit 3:1 gewonnen. Mochenwangen rückt vor auf Platz drei.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen