SPD-Kandidat kritisiert Norbert Lins

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Schwäbische Zeitung

Ein Plädoyer für Europa hat der Tübinger Dieter Heidtmann auf der Aschermittwochsveranstaltung der Ravensburger SPD gehalten. „Miteinander für Frieden, Freiheit und Wohlstand zu sorgen“ gab der evangelische Pfarrer und Kandidat für die Europawahl als Grundidee Europas aus: „Wir müssen Europa eine Seele geben.“ Heidtmann kritisierte laut einer Pressemitteilung auch den Europaabgeordnete der CDU, Norbert Lins. Heidtmann nannte ihn das „Phantom Europas“. Er sei dem Christdemokraten noch nie bei einer Veranstaltung begegnet, so der SPD-Kandidat, der Lins vorwarf, sich beim Thema Zulassung von Pestiziden weniger mit Medizinern, Landwirten, Ökologen und Naturschutzverbänden zu treffen „als vielmehr mit Vertretern der Chemieindustrie und des Verbandes der Saatschutzmittelhersteller, mit der AG Glyphosat und dem Industrieverband Agrar“.

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