Spatenstich für das Haus der Evangelischen Kirche

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 Mit dem Neubau kann es losgehen. Den ersten Spatenstich haben gemacht (von links): Architekt Jürgen Winterkorn, Gabi Deuß, Fach
Mit dem Neubau kann es losgehen. Den ersten Spatenstich haben gemacht (von links): Architekt Jürgen Winterkorn, Gabi Deuß, Fachbereichsleiterin Bau und Liegenschaften im evangelischen Verwaltungszentrum, Pfarrer Martin Henzler-Hermann, Dekan Friedrich Langsam, Erste Landesbeamtin Eva-Maria Meschenmoser, Kurt König, Vorsitzender der Bezirkssynode sowie Erster Bürgermeister Simon Blümcke. (Foto: Barbara Waldvogel)

Mit dem Neubau für das Haus der Evangelischen Kirche in der Ravensburger Weinbergstraße kann losgelegt werden. Am Montag hatten sich Vertreter von Kirche, Kommune, Landkreis, Architekturbüro, Bauunternehmen und Interessierte gut gelaunt zum ersten Spatenstich versammelt.

Dekan Friedrich Langsam eröffnete den kleinen Festakt mit den Worten aus Psalm 127: „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“ Es brauche neben guten Ideen und handwerklichem Geschick auch Gottes Segen, damit das Werk gelinge. Langsam dankte bei diesem Anlass noch einmal der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde und der Stadtkirchengemeinde für ihr Entgegenkommen, das Grundstück für die Bebauung frei zu geben.

Nach Fertigstellung werden in dem neuen Haus sieben Dienststellen arbeiten – von der Verwaltung über die Diakonie bis zum Bildungswerk. Sie sind bislang in verschiedenen Häusern in Ravensburg und Weingarten untergebracht. „Es ist ein Haus, das den Menschen zugutekommt“, erklärte Langsam und erinnerte an die kurzen Wege, die später nicht nur den Besuchern, sondern auch den Mitarbeitenden von Nutzen seien.

Schritt in Richtung Bürgernähe

Erste Landesbeamtin Eva-Maria Meschenmoser betonte, jetzt sehe man reifen, was lange geplant war. Der Neubau bedeute einen großen Schritt in Richtung Bürgernähe und Zusammenwirken der verschiedenen Dienststellen. In diesem Sinne wünschte sie ein zügiges Vorankommen des Bauvorhabens. Tatsächlich soll das Gebäude laut Architekt Jürgen Winterkorn vom Ravensburger Büro MLW im Herbst 2020 fertiggestellt sein. Während dieser Zeit werden 2000 Kubikmeter Erde bewegt, 60 000 Kilogramm Baustahl verbaut, 15 Kilometer Kabel verlegt und 150 Türen und Fenster eingesetzt. Mit diesen Zahlen wartete der Projektleiter auf, der sich im Übrigen für die vertrauensvolle, konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit mit der kirchlichen Verwaltung bedankte. Seine Hoffnung auf eine unfallfreie Bauzeit war dann für Dekan Langsam das Stichwort für das Gebet um Gottes Segen für die Arbeit.

Dann ging es an die Spaten und danach zum deftigen Leberkäs-Essen.

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