So setzen die Ravensburger Fridays-for-Future Demonstranten Klimaschutz im Alltag um

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Schwäbische Zeitung

Seit einem Jahr streikt die Fridays-for-Future-Bewegung in Ravensburg. Sie rufen „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ und sprechen vom „Versagen der Politik“.

Die Bewegung wird immer noch nicht überall Ernst genommen. Doch auch an diesem Freitag demonstrieren einige Jugendlichen in Ravensburg für Klimagerechtigkeit. Um das Klima zu schützen krempeln sie Gewohnheiten ihres Alltags um.

Adriana Zmavc hat beispielsweise ihre Plastikzahnbüste gegen ein Exemplar aus Holz eingetauscht. Außerdem vermeidet sie den Kauf von Plastikflaschen. Ihre Freundin Lilli Dornier versucht, nun mehr zu Fuß zu erledigen und verzichtet auf Fleisch.

Der Kauf von unverpackten Lebensmitteln ist Michael Dörfels Beitrag zum Klimaschutz. Seine Familie erledigt die meisten Fahrten mit dem Fahrrad. Ebenso versucht er seinen Kindern einen Sinn für Klimaschutz mitzugeben. Kerstin Müller versucht Klamotten so lange wie möglich zu tragen. „Ich gehe nur einkaufen, wenn ich wirklich etwas brauche, nicht nur weil gerade eine neue Farbe in Mode ist“,meint sie.

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