Skulptur eines Ravensburger Künstlers sorgt für Spott

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Redaktionsleiter

Eine Skulptur des Ravensburger Künstlers Robert Schad sorgt derzeit in Neumarkt in der Oberpfalz für Aufregung. Das berichtet die „Mittelbayerische Zeitung“. Am Dienstag ist Schads Werk „Syrmel“ am Landratsamt aufgestellt worden. Vor allem in den sozialen Medien ist seitdem unter anderem von „Geldverschwendung“, „Schrott“ und „sinnlosem Rotz“ die Rede.

Schad, einer der renommiertesten Stahlbildhauer der Gegenwart, nimmt es gelassen. Er lebt seit Jahrzehnten damit, dass seine Kunst aneckt.

Sein Brunnen am Marienplatz hatte einst heftige Diskussionen in Ravensburg ausgelöst. „Caide“ war letztlich das Ergebnis eines regelrechten Kunstkriegs in den 1990-er Jahren. Doch längst haben sich die Wogen geglättet und man ist stolz auf Schad, der in Ravensburg geboren und aufgewachsen ist und mittlerweile in Portugal als auch in Frankreich lebt.

„Der Anfangsprozess ist oft schon heftig“, sagt er über die immer wieder aufkommenden Diskussionen, wenn eines seiner Kunstwerke aufgestellt wird. „Da sind viele unqualifizierte Kritiken dabei und manchmal ist man auch der Blitzableiter für die Politik.“

Robert Schad ist in Ravensburg umstritten, weil er für den Brunnen auf dem Marienplatz Anfeindungen erhalten hat. Jetzt hat er eine neue Skulptur für den Serpentinenweg erstellt. Michael Scheyer berichtet.
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