Schwäbische Podcasts: Jetzt gibt’s uns auf die Ohren

 Die Stimmen hinter dem Mikrofon: Sportchef Filippo Cataldo, Digitalredakteurin Andrea Pauly, Sportredakteur Jürgen Schattmann u
Die Stimmen hinter dem Mikrofon: Sportchef Filippo Cataldo, Digitalredakteurin Andrea Pauly, Sportredakteur Jürgen Schattmann und Producer Emin Hohl (von links) im Podcast-Studio der Schwäbischen Zeitung. (Foto: Michael Scheyer)
Schwäbische Zeitung

Auf dem Weg zur Arbeit erfahren, wo Hochschwäbisch gesprochen wird und ob Dialekt in Schulen hilfreich ist oder nicht. Beim Spülen herausfinden, ob Glasfasernetze in jeder entlegenen Ecke des Landes verfügbar sein sollten. Während des Frühstücks erfahren, wer sich in den nächsten Spielen der Bundesliga richtig ins Zeug legen muss. Beim Kochen einem Restaurantkritiker lauschen, nach welchen Kriterien er ein Menü bewertet. Beim Sockensortieren herausfinden, dass es zum Déjà-vu auch das Gegenteil gibt, nämlich das so genanntes Vu-jàdé: Das alles ist möglich mit „Schwäbische Podcasts“.

Die Audioangebote bieten Wissen und Unterhaltung ganz nebenbei, ohne Pausen, ohne Unterbrechungen durch Musik oder Nachrichten. Podcasts haben mit Radio nicht viel gemeinsam: Hörer können sich aussuchen, zu welchem Thema sie sich informieren wollen, und vor allem: wann und wo.

Anhören, wenn es in den eigenen Alltag passt

Podcasts lassen sich ganz leicht auf das Smartphone laden und können dann angehört werden, wenn es in den Alltag passt. Sie lassen sich jederzeit unterbrechen, entscheidende Stellen kann der Nutzer nochmal wiederholen, so oft er möchte.

Die verschiedenen Audio-Formate sind mal aktuell, mal zeitlos. Politik, Gesellschaft, Fußball, Psychologie: Das sind die Schwerpunkte der verschiedenen Podcasts der „Schwäbischen Zeitung“. Dabei handelt es sich um aufgezeichnete Gespräche zu einem bestimmten Thema. Manche sind 20 Minuten lang, die längsten dauern etwa eine Stunde.

Interesse, reinzuhören? Zur Übersicht und zum Player geht es hier. 

Kein anderes Medienformat ist so leicht nebenbei zu erleben, so leicht in den Alltag einzupassen – egal, ob man pendelt, im Schichtdienst arbeitet, viel Zeit zuhause verbringt oder jeder Tag anders ist. Denn Podcasts sind überall, wo das Smartphone in der Nähe ist, völlig unabhängig von Netz und Internetverbindung. Gerade deshalb werden Podcasts immer beliebter.

Bei diesen Audio-Angeboten geht es in erster Linie – aber nicht allein – um den Inhalt. Anders als bei geschriebenen Texten spielt dabei auch der Mensch, der am Mikrofon sitzt, eine Rolle. Während in gedruckten Interviews die Sprache geglättet ist, lassen Podcasts auch Emotionen und Umgangssprache zu. Außerdem bekommen die Hörer mit, wenn der Host, also der Moderator, von einer Aussage seines Gegenübers überrascht ist; er hört Nachfragen oder Gelächter und ist dadurch ganz nah dran – so, als wäre er dabei.

Wer sind die Macher von "Schwäbische Podcasts"?

Die Macher von „Schwäbische Podcasts“ sind zum Teil waschechte Oberschwaben, andere sind Neig’schmeckte. Was sie alle eint: Sie sie machen Zeitung und Onlinejournalismus für die Region zwischen Schwarzwald und Allgäu, zwischen Bodensee und Ostalb.

Oberschwaben ist nicht immer ihre Heimat, aber auf jeden Fall ihr Zuhause. Und so sind auch die Podcasts auf gewisse Weise schwäbisch: Es geht oft um schwäbische Ansichten und um schwäbische Geschichten, aber vor allem sind es Podcasts für die Menschen in der Region.

Von Redakteuren und Medienmachern entwickelt 

Die neuen Podcasts der „Schwäbischen Zeitung“ wurden von den Redakteuren und Medienmachern von Schwäbisch Media selbst entwickelt und umgesetzt. Warum der Verlag mit Audioformaten neues Terrain betritt, beantwortet der stellvertretende Chefredakteur und Leiter Digitales, Yannick Dillinger: „Weil immer mehr Menschen in unserer Region gerne Podcasts hören und wir große Lust am Ausprobieren haben. Wir möchten früh austesten, mit welchen Formaten und Inhalten wir im Audiobereich überzeugen können.“

Wie bei allen Experimenten gehe das Medienhaus dabei durchaus wissenschaftlich vor: „Wir fragen Zuhörer, entwickeln Prototypen, testen die am Markt, analysieren das Feedback und lernen daraus.“

Das sind die Formate:

schwäbische.de geht mit vier ganz verschiedenen Podcasts an den Start. Das sind die Formate und die Verantwortlichen am Mikrofon:

Steile These:

Sebastian Heinrich findet es extrem spannend, wie sich Politik auf seinen Alltag auswirkt - im ganz kleinen Rahmen, aber auch auf europäischer oder Weltebene. Wenn der Politikredakteur und sein Gesprächspartner Patrick von Rosen aus dem Business Development im Podcast „Steile These“ darüber debattieren, ob Glasfaser an jede Milchkanne gehört oder nicht, ist das keine Politik-Lehrstunde, sondern eher so, als würde man den beiden am Stammtisch zuhören – und ganz nebenbei lernt man etwas Neues.

Wer die Steilen Thesen von Heinrich und von Rosen hören möchte, findet sie hier.

Anschwitzen:

Sportchef Filippo Cataldo und VfB-Stuttgart-Spezialist Jürgen Schattmann sind echte Charakterköpfe und haben ihre eigene Meinung – immer. Nur ist es oft nicht die gleiche. Wenn sie in ihrem Podcast „Anschwitzen“ über den bevorstehenden Bundesligaspieltag, Fußball oder Sport im Allgemeinen diskutieren, kann es hitzig werden.

Hier geht es zur Übersicht mit Player.

Lebenssache:

Einblicke in die Psyche des Menschen geben Lukas Bruns und Emin Hohl aus dem Business Development. Wirtschaftspsychologe Bruns erklärt, warum Menschen handeln, wie sie es tun und wie die Psychologie sie im Alltag oft unbemerkt steuert. Die beiden sprechen über psychologische Phänomene und Effekte, die im Alltag immer wieder auftauchen. 

Hier finden Sie alle Podcasts der Reihe "Lebenssache"

Sag’s Pauly:

Digitalredakteurin Andrea Pauly will immer wissen, was ihr Gegenüber bewegt, wie er tickt, was ihn motiviert. Sie liebt es, ein Thema oder ein Problem aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und am Ende nicht nur mehr zu wissen, sondern auch neue Einsichten zu haben. Beides verbindet sie in ihrem Talk-Podcast „Sag’s Pauly“ mit interessanten Persönlichkeiten.

Alle Folgen des Podcasts "Sag's Pauly" finden Sie hier.

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr Inhalte zum Dossier

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

 Ab und an stehen in Ehingen Wohnmobile über Nacht auf dem Volksplatz. Trotz eigentlichem Verbot.

Wohnmobile auf dem Volksplatz: Darum ist das erlaubt

Immer wieder kommt es vor, dass am Ehinger Volksplatz mehrere Wohnmobile über Nacht stehen. In der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg steht: „Als touristische Übernachtungsangebote gelten auch Wohnmobilstellplätze – auch wenn diese gebührenfrei genutzt werden können. Dauercampen ist nur erlaubt, wenn ein Härtefall vorliegt. Also beispielsweise, wenn der Betroffene auf dem Campingplatz seinen Erstwohnsitz hat. Saisoncampen ist dagegen nicht erlaubt.

Impftermin-Ampel: Schwäbische.de muss Service leider einstellen

Wochenlang hat die Impftermin-Ampel Menschen bei der Buchung von Impfterminen unterstützt. Die große Beliebtheit bringt das Konzept aber an technische Grenzen - das hat nun Konsequenzen.

Das Problem: In Deutschland wird endlich gegen das Corona-Virus geimpft - und viele Menschen wollen einen Impftermin. Doch der Impfstoff ist knapp, die Buchung eines Termins glich vor allem zu Beginn der Impfkampagne einem Glücksspiel.

Um Menschen auf der Suche nach einem Impftermin zu helfen hat Schwäbische.

Die Arbeitgeber sollen offenbar zu Schnelltests verpflichtet werden.

Corona-Newsblog: Regierung einigt sich offenbar auf Testpflicht für Unternehmen

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 31.500 (388.266 Gesamt - ca. 347.800 Genesene - 8.927 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 8.927 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 139,6 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 249.200 (3.011.

Mehr Themen