Schulen freuen sich über stabile Zahlen

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Redaktionsleiter

Über stabile Schülerzahlen für ihre neuen Klassen im nächsten Schuljahr freuen sich die Rektoren in Ravensburg und Weingarten. Sehr zufrieden sind auch die Verantwortlichen auf der Kuppelnau in Ravensburg, wo im Herbst die zweite städtische Gemeinschaftsschule mit 22 Kindern starten wird.

„Das ist ein schönes Resultat“, sagte der kommissarische Leiter Andreas Hettinger der Schwäbischen Zeitung. „Erfreulich ist dabei auch, dass wir eine andere Mischung bekommen werden. Es sind weniger Kinder von unserer eigenen Grundschule als in den Vorjahren, dafür aber deutlich mehr Zugänge von außen.“

Mit 37 Anmeldungen liegt die Gemeinschaftsschule Stefan Rahl in Obereschach, die im Sommer an den Standort Neuwiesen umziehen wird, zwar unter der Zahl vom Vorjahr, Rektorin Monika Glosser ist aber froh darüber, dass sie „stabil zweizügig“ arbeiten kann.

Stabil: Das ist auch die Einschätzung der Gymnasien. 54 Anmeldungen verzeichnet das Spohn-Gymnasium, darunter 22 Kinder für den Hochbegabtenzug. „Das sieht nach drei fast gleichgroßen Klassen aus“, so der kommissarische Schulleiter Wolfgang Bechler.

Knapp über der Norm

Ganz zufrieden ist auch Walter Boenchendorf vom Albert-Einstein-Gymnasium in Ravensburg. 93 neue Schüler bekommt das AEG. Im letzten Jahr waren es wohl dank der erstmals weggefallenen verbindlichen Grundschulempfehlung zwar deutlich mehr. „Aber jetzt liegen wir wieder knapp über unserem normalen Bereich“, so der Schulleiter.

Das Welfengymnasium profitiert von seinem Kunstprofil: Auf 84 Anmeldungen (Vorjahr: 98) kommen 65 für das besondere Angebot, so Wolfram Freitag. Die Profilierung ist für die drei städtischen Gymnasien, die nach dem Willen der Stadt auch in Zukunft erhalten bleiben, ein wichtiges Argument.

96 Zugänge zählt das Gymnasium in Weingarten. „Wie erwartet, können wir wieder vierzügig starten“, sagt Schulleiter Günter Erdmann.

Vier kleine Klassen wird es an der städtischen Realschule in Ravensburg geben. 93 Anmeldungen verbuchte die Schule, 105 waren es im Vorjahr. „Vielleicht macht sich die demografische Entwicklung da leicht bemerkbar, aber wir sind recht stabil“, sagt Rektor Heribert Boßlet. Größte Sorge der Schulleitung war, dass man knapp am Teiler hängen bleiben würde und dann drei Klassen mit 28 oder 29 Schülern gehabt hätte.

Großen Zulauf verbucht das private Bildungszentrum St. Konrad. 74 Anmeldungen sind es am Gymnasium, die Realschule zählt 90 neue Schüler, die Grundschule geht mit fünf vollen ersten Klassen ins Schuljahr. Auch die Werkrealschule, im kommunalen Bereich ein Auslaufmodell, hat „zwei, beinahe drei Klassen gefüllt“, sagte Leiter Franz Bertrand

An der privaten Mädchenschule Klösterle sind es 28 Erstklässlerinnen (Vorjahr 22) und 39 (Vorjahr 31) Anmeldungen für die Realschule.

Neu starten in den Gemeinden rund um Ravensburg die Gemeinschaftsschulen in Baienfurt, Horgenzell und Waldburg-Vogt. Horgenzell wird zweizügig mit 35 Schülern beginnen. Die Gemeinschaftsschule in Baienfurt hat 31 Anmeldungen und wird ebenfalls zweizügig unterrichten. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte die Achtalschule 18 Anmeldungen. Waldburg-Vogt startet mit 19 Schülern einzügig.

Keine Auskunft über konkrete Zahlen wollte auf Nachfrage der Schwäbischen Zeitung einzig die Realschule in Weingarten geben.

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