Schneider schwimmt persönliche Bestzeit

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Schnell im Berliner Wasser: Fabian Schneider.
Schnell im Berliner Wasser: Fabian Schneider. (Foto: Archiv: Verein)
Schwäbische Zeitung

Die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen sind am vergangenen Wochenende im neuen Sportformat „Die Finals Berlin 2019“ in der Schwimm- und Springhalle des Europasportparks Berlin ausgetragen worden. Vom 1. SC Ravensburg hatten sich die beiden Schwimmer Fabian Schneider (100 Meter Freistil, 50 Meter Schmetterling, 50 Meter Freistil) und Luca Vogt (100 Meter Schmetterling) für Berlin qualifiziert.

Fabian Schneider, amtierender Juniorenmeister über 50 Meter Freistil, reiste mit dem Ziel nach Berlin, einen der begehrten Finalteilnahmeplätze in der offenen Wertung zur ergattern. Für den Sportler des Jahres 2018 der Stadt Ravensburg kein leichtes Unterfangen, hatte man doch im Ravensburger Hallenbad zwei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt das Wasser schon abgelassen. So musste sein Trainer Magnus Tulburean nach neuen Trainingsmöglichkeiten suchen und wurde im Freibad Bad Waldsee fündig. Auf spezielle Vorrichtungen für Start- und Sprintübungen musste hier jedoch verzichtet werden, da diese speziell auf die Kurzbahnen des Hallenbades angepasst wurden.

Auch das neue Format mit der TV-Übertragung der attraktivsten Strecken am Wochenende, brachte es mit sich, dass Schneider seine drei Starts in den Vorläufen am Sonntag hintereinander zu absolvieren hatte. Schneider brachte über die 100 Meter Freistil dann auch gleich eine neue persönliche Bestzeit ins Becken. Mit einer Zeit von 51,79 Sekunden wurde er 15. und qualifizierte sich fürs B-Finale.

Nach einer Pause von zwei Stunden startete Schneider über 50 Meter Schmetterling. Er war so schnell wie noch nie zuvor, in einer Zeit von 24,53 Sekunden belegte er den sechsten Rang und qualifizierte sich somit für das A-Finale der acht schnellsten Schwimmer. Schon eine Viertelstunde später stand er erneut auf dem Startblock. Über die 50 Meter Freistil verpasst er knapp seine Bestmarke, in einer Zeit von 23,29 Sekunden wurde er Siebter und erreichte auch hier das A-Finale.

Vogt erstmals dabei

In der ausverkauften Schwimmhalle ging es am Nachmittag dann Schlag auf Schlag weiter. Zunächst wurde das Finale über 50 Meter Schmetterling ausgetragen, Schneider konnte sich zum Vormittag noch einmal etwas steigern, in einer Zeit 24,51 Sekunden belegte er den achten Platz. Schon fünf Minuten später startete er über 50 Meter Freistil. Er war nicht mehr ganz so schnell wie am Vormittag und belegte in 23,60 Sekunden ebenfalls den achten Rang. Im B-Finale über 100 Freistil ebenfalls im Anschluss wurde er in 53,03 Sekunden dann 16.

Luca Vogt war erstmalig bei offenen Deutschen Meisterschaften am Start. Er ging die 100 Meter Schmetterling mutig an, kämpfte die letzten Meter bis zum Anschlag gut, schlug nach 58,19 Sekunden an und belegte Rang 35.

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