Schleenbecker erfolgreich bei Mediziner-WM

Lesedauer: 3 Min
Schwäbische Zeitung

Bei den 39. Sportweltspielen für Medizin und Gesundheit ist der Zahnarzt Frank Schleenbecker aus Berg bei Ravensburg – wieder einmal – sehr erfolgreich gewesen. Drei Medaillen brachte Schleenbecker mit zurück.

Auf der südeuropäischen Inselgruppe stellte sich der Zahnarzt der Konkurrenz aus mehr als 40 Ländern im Badminton, Squash, Pistolenschießen sowie den Wurfdisziplinen in der Leichtathletik. Aufgrund von Rückenproblemen verzichtete der Handballer des TSB Ravensburg bei seinen zwölften Weltspielen auf einen Start im Gewichtheben. Gleich am ersten Wettkampftag gewann er etwas überraschend die Squashkonkurrenz. Beim Kugelstoßen holte Schleenbecker mit 11,54 Metern die Silbermedaille in der Kategorie der 45- bis 55-Jährigen für das deutsche Team.

Steigerungspotenzial sah Schleenbecker in seiner eigentlichen Paradedisziplin, dem Speerwerfen. In einer von heißen Winden umwehten Konkurrenz musste er sich dem polnischen Sieger um zwölf Zentimeter geschlagen geben. Die fünf Badmintonmatches hatten jedoch auch nicht zur Leistungsverbesserung beigetragen. Höhepunkt abseits der Wettkämpfe war für die Schwimmer, Segler, Fußballer, Schützen, Leichtathleten, Golfer, Radfahrer und Tennisspieler von Kanada über Argentinien bis Papua-Neuguinea der Galaabend direkt am Meer. Das Pistolenschießen wurde erstmals nach den neuen Regeln des internationalen Schützenverbandes ausgetragen, sodass die besten acht Schützen aus der Qualifikation im Finale gegeneinander antraten. In einem speziellen Modus werden in einer bestimmten Zeit jeweils mehrere Schüsse abgegeben und der dann im jeweiligen Zwischenklassement Schlechteste scheidet aus.

Bronze im Hammerwerfen

Eine Medaille gab es für Schleenbecker dort nicht – auch im Badminton-Doppel unterlag der Zahnarzt mit seinem slowenischen Partner im Spiel um Platz drei knapp einem portugiesischen Doppel. Im Mixed-Wettbewerb scheiterte Schleenbecker mit einer brasilianischen Kinderärztin bereits in der Hauptrunde. Im Diskuswerfen reichten mehr als 27 Meter bei einer internationalen Konkurrenz nicht für das Treppchen, dafür holte sich der Ravensburger mit einer ähnlichen Weite noch Bronze im Hammerwerfen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen