Schlagabtausch im Streitduell: Müller und Strasser kämpfen um die Stimmen der Wähler

Müller und Strasser
Axel Müller (links) und Benjamin Strasser im Streitduell bei der "Schwäbischen Zeitung". (Foto: David Weinert)
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Die beiden Bundestagsabgeordneten Axel Müller (CDU) und Benjamin Strasser (FDP) haben sich beim SZ-Streitduell zur bevorstehenden Bundestagswahl einen leidenschaftlichen Schlagabtausch geliefert.

In dem neuen Audioformat debattierten die beiden Direktkandidaten ihrer Parteien für den Ravensburger Wahlkreis 294 über die wichtigsten Perspektiven für die Region, nahmen aber auch bundesweite Themen in den Blick. Dabei krachte es teilweise ordentlich - gerade mit Blick auf mögliche Koalitionen. 

Alle Parteien gegen die CDU?

"Die FDP wird jede rechnerische Möglichkeit nutzen, wenn sie sich denn bietet, eine Koalition zu bilden, bei der die CDU nicht dabei ist", sagte Müller. Das sei eine Sehnsucht von vielen Partien im Deutschen Bundestag. "Wenn es eine rechnerische Mehrheit gegen die Union gibt, egal ob Rot-Rot-Grün oder die Ampel, dann sind wir draußen."

Strasser entgegnete, dass das nur ein Trick der Union sei, um weitere Stimmen zu generieren. Die CDU sei aktuell sehr nervös. Man werde die Wahlversprechen mit in mögliche Koalitionsverhandlungen nehmen und davon auch nicht abrücken. "Ich halte es zum jetzigen Zeitpunkt am realistischsten, dass Armin Laschet Bundeskanzler wird", sagte Strasser.

Guter Blick auf regionale Themen

Leidenschaftlich wurde die Debatte auch geführt, als es um die geplanten Steuervorhaben, den Afghanistan-Einsatz und die Bewertung der vergangenen Legislaturperiode ging. Müller und Strasser sprachen aber auch viel über regionale Themen, wie die Verkehrsinfrastruktur, die Digitalisierung im ländlichen Raum oder die Klimaaktivisten im Altdorfer Wald. 

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