Sanierung des Parkhauses Bahnstadt hat fast eine Million Euro gekostet

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Die Sanierung des Bahnstadt-Parkhauses ist deutlich teurer geworden als ursprünglich angenommen.
Die Sanierung des Bahnstadt-Parkhauses ist deutlich teurer geworden als ursprünglich angenommen. (Foto: Archiv: Roland Rasemann)

Die Sanierung des Bahnstadt-Parkhauses ist mit Kosten in Höhe von 992 000 Euro insgesamt 442.000 Euro teurer geworden als ursprünglich angenommen. Das hat der Gemeinderat jetzt zur Kenntnis genommen.

Die Instandsetzung des 2002 in Betrieb genommenen Parkhauses mit seinen rund 300 Stellplätzen ist von Juli 2016 bis März 2017 über die Bühne gegangen. 2014 war bei einer betontechnologischen Untersuchung herausgekommen, dass die Beschichtung teilweise abgenutzt und gerissen ist. In die Risse waren bereits Chloride in den Beton eingedrungen; an der Bewehrung zeigten sich Korrosionsspuren.

Um die Standsicherheit des Parkhauses zu gewährleisten, legten die Experten den Stadtwerken dringend die Sanierung nahe. Der Kostenvoranschlag lag dafür zunächst bei 550.000 Euro. Doch das Ganze wurde letztlich sehr viel teurer. Das lag zum einen daran, dass die Fachleute auf den zweiten Blick eine bessere, dafür auch teurere neue Beschichtung empfahlen – die allerdings bei den Wartungskosten günstiger käme, wie es hieß. Außerdem mussten am Ende auch sämtliche Rampen und Entwässerungsrinnen auf Vordermann gebracht werden – was die Kosten zunächst um rund 200.000 Euro nach oben trieb.

Durch den Wechsel der ausführenden Firma kamen weitere 200.000 Euro obendrauf. Und schließlich tat der kalte Winter 2016/17 ein Übriges: Winterbaumaßnahmen schlugen mit 40.000 Euro zu Buche.

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