Rolf Schramm überraschend gestorben

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Rolf Schramm (dritter von rechts)
Rolf Schramm (dritter von rechts) (Foto: Günter Peitz)
Schwäbische Zeitung

Das Kinder- und Heimatfest in Weißenau am kommenden Wochenende wird überschattet von einem tragischen Todesfall: Rolf Schramm (66), die rechte Hand des Festkommissionsvorsitzenden Ulrich Höflacher und dessen Vorgänger, ist völlig überraschend gestorben. Der plötzliche Herztod hat einen Mann ereilt, der sich von Kindesbeinen an mit Leib Seele für das Weißenauer Fest engagiert hat und mitten in den Vorbereitungen steckte. Er hinterlässt im Kommissionsvorstand, in dem er als Schriftführer für die Öffentlichkeitsarbeit, aber auch für viele organisatorische Angelegenheiten zuständig war, eine schwer zu schließende Lücke.

Es ist noch gar nicht lange her, da strahlte er bei der Vorstellung der vorbildlich restaurierten Biedermeier-Kutsche bei der Requisitenhalle vor Freude über das gelungene Werk (die SZ berichtete). Niemand ahnte bei diesem fröhlichen Pressetermin, dass seine Tage gezählt waren. Um so größer die allgemeine Betroffenheit, als sich die Todesnachricht am Wochenende in Weißenau herumsprach. Der Vorstand der Kinder- und Heimatfestkommission trat noch am vergangenen Sonntag zu einer Krisensitzung zusammen, um die Aufgaben des Verstorbenen auf verschiedene Schultern zu verteilen. Man kam überein, seiner am kommenden Sonntag im Festgottesdienst vor dem Festzug zu gedenken. Trauerflor wird die Ehrentribüne auf dem Torplatz schmücken und Höflacher wird Rolf Schramm in seiner Ansprache würdigen. Die Beerdigung von Rolf Schramm, dessen Familie fest in der evangelischen Kirchengemeinde verwurzelt ist, findet erst nach dem Fest statt.

„Ohne ihn hätte ich das alles nicht machen können. Er kannte alle Abläufe und seine Unterstützung war für mich von unschätzbarem Wert“, würdigt Vorsitzender Höflacher den perfekten Organisator, der sich stets bescheiden im Hintergrund hielt. Geschätzt war er auch als unermüdlicher Verbindungsmann zur „Schwäbischen Zeitung“.

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