Ravensburg hat jetzt eine „Abbey Road“

Redakteur

Darauf haben viele Ravensburger seit rund zehn Jahren gewartet: Endlich gibt es wieder einen Zebrastreifen am unteren Ende der Burgstraße unweit des Marienplatzes.

Dafür hatte die Stadt jahrelang gekämpft und so feiern Oberbürgermeister Daniel Rapp und seine Bürgermeister-Kollegen Simon Blümcke und Dirk Bastin den neuen Zebrastreifen mit einem ungewöhnlichen Instagram-Post.

Auf dem Bild stellen die drei Bürgermeister das Cover des Beatles-Album „Abbey Road“ nach. Und das kommt an. „Wo ist das vierte Bandmitglied?“, fragt ein Instagram-User in den Kommentaren. Eine anderer schreibt augenzwinkernd: „Das mit der Frisur, ich glaub das wird nix mehr.“

Zur Vorgeschichte des Zebrastreifens

Stadträte, die Agendagruppe Oberstadt, das Bürgerforum Altstadt beklagten diesen Zustand immer wieder. Doch die Stadtverwaltung biss bei den übergeordneten Behörden auf Granit.

Zuletzt lehnte der Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) 2019 erneut einen Vorstoß der Stadtverwaltung ab, in der Burgstraße wieder einen Zebrastreifen einzuführen. Erster Bürgermeister Simon Blümcke reagierte damals enttäuscht über die Abfuhr aus Stuttgart.

Am Ende verhalf sich die Stadt mit einem legalen Trick. Und es funkionierte. Der Zebrastreifen wurde endlich genehmigt und vergangene Woche freigegeben. Mehr zur Genehmigung finden Sie HIER.

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Persönliche Vorschläge für Sie