Ravensburger Elisabethen-Krankenhaus verzeichnet Geburtenrekord

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 Die kleine Lena und ihre glücklichen Eltern Marina und Martin Tigel. Mit ihnen freuen sich Chefärztin Martina Gropp-Meier, Ober
Die kleine Lena und ihre glücklichen Eltern Marina und Martin Tigel. Mit ihnen freuen sich Chefärztin Martina Gropp-Meier, Oberarzt Marius Raiber und Hebamme Kathrin Heyder. (Foto: Winfried Leiprecht)
Schwäbische Zeitung

Lena Tigel ist das Neujahrskind im Landkreis Ravensburg. Die Tochter von Marina und Marko Tigel aus Ravensburg erblickte in der Neujahrsnacht um 1.19 Uhr im St. Elisabethen-Klinikum das Licht der Welt, teilt OSK-Pressesprecher Winfried Leiprecht mit.

Lena wog bei der Geburt 2386 Gramm. Für die Belegschaft des EK war es in diesem Jahr ein ganz besonderes Neujahrskind: Die Mutter arbeitet selbst auf der Kinderintensivstation des Klinikums.

Chefärztin Martina Gropp-Meier hatte zum Jahreswechsel auch gleich die Geburtenbilanz des „alten“ Jahres 2019 zur Hand. 1324 Geburten hat es im EK gegeben, 1371 Kinder sind im Klinikum zur Welt gekommen. Das sind so viele wie noch nie. Im Jahre 2018 waren es 1346 gewesen, 2017 noch 1278. Der Aufschwung bei den Geburtenzahlen, der seit der ersten Eröffnung der Neubauten am EK im Jahre 2013 festzustellen ist, hat sich damit fortgesetzt.

Am Neujahrstag sind bis zur Mittagszeit bereits insgesamt vier Kinder zur Welt gekommen. Auswirkungen der Schließung der Geburtshilfe am Krankenhaus 14 Nothelfer konnte Gropp-Meier darin genauso wie bei den Zahlen des Jahres 2019 noch nicht erkennen. „Eine Häufung von Geburten an einem Tag hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben“, berichtete sie. In Zukunft sei aber damit zu rechnen, dass dies häufiger vorkommt. Am EK habe es auf jeden Fall über die Feiertage und auch am Jahreswechsel keine Probleme gegeben, die Geburten zu bewältigen.

Mehr Geburten als 2018 hat es im vergangenen Jahr auch am Westallgäu-Klinikum der OSK in Wangen gegeben. 689 Kinder kamen zur Welt, 30 mehr als im Jahr zuvor. Auch wenn die Rekordzahl von 725 Babys aus dem Jahre 2017 nicht ganz erreicht wurde, ist das auch am langfristigen Vergleich eine sehr gute Jahresbilanz der Westallgäu-Geburtshilfe, freuten sich Chefarzt Elmar Mauch, das Hebammenteam und die Pflegekräfte. Sie weisen insbesondere darauf hin, dass auch am Westallgäu-Klinikum die U 2-Untersuchung bei allen Neugeborenen durch an der Klinik dafür angestellte Kinderärzte erfolgt.

Zusammen sind in den Geburtshilfen der OSK im vergangenen Jahr damit 2016 Kinder (Vorjahr 2005) geboren worden. Auch dies ist eine neue Rekordzahl.

Geburten-Entwicklung in Baden-Württemberg

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