Ravensburger ärgern sich über verwahrlosten Quartiersplatz in der Weststadt

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Der Quartiersplatz in der Gratmannstraße wird nicht mehr gepflegt.
Der Quartiersplatz in der Gratmannstraße wird nicht mehr gepflegt. (Foto: privat)
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Ein verwahrloster „Quartiersplatz“ in der Ravensburger Weststadt bringt CDU-Stadtrat Rolf Engler auf die Palme. Zumal in der unmittelbaren Nachbarschaft an der Gratmannstraße ein Gelände aufwendig umgestaltet worden sei und von der Stadt gepflegt, von Anwohnern aber als „Störflecken“ empfunden werde.

Beschädigt und verrottet

Der „Quartiersplatz“, der schon vor Jahren bei der Entwicklung des Baugebietes angelegt worden ist, befindet sich hinter dem Carl-Erb-Ring. „Eine damals sehr sinnvolle Einrichtung“, sagt Engler. Ein Brunnen mit Sitzgelegenheiten drumherum sollte als Treffpunkt und Ruhemöglichkeit genutzt werden. Inzwischen wuchern Pflanzen die gesamte Anlage zu. Der Brunnen ist schon lange nicht mehr in Betrieb und ist beschädigt. Die Sitzbänke sind verottet, der Abfalleimer quillt über. „Ein Schandfleck“, sagt Engler, „Anwohner ärgern sich enorm“.

Das Unverständnis sei noch größer, seit die Stadtverwaltung in direkter Nähe eine laut Engler „intakte Wiese“ abgetragen und danach drei Bäume und Büsche neu darauf gepflanzt habe. Diese Anlage verwildere zusehends, obwohl sie vom Bauhof gepflegt und bewässert werde. Der CDU-Politiker wittert Verschwendung von Steuergeldern und hat die Stadtverwaltung aufgefordert, Abhilfe zu schaffen.

Die Umgestaltung von mehreren Grünflächen in der Stadt geht auf ein Programm des Landes zurück. Unter dem Motto „Natur nah dran“ soll die Ansiedlung von Insekten und Wildbienen durch die Ansaat und Pflanzung geeigneter Kräuter, Sträucher und Gehölze gezielt gefördert werden.

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