Ravensburg steht im Viertelfinale des Bezirkspokals

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 Ravensburgs Handballerinnen feiern den Sieg im Bezirkspokal gegen Bad Saulgau.
Ravensburgs Handballerinnen feiern den Sieg im Bezirkspokal gegen Bad Saulgau. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Durch den Sieg in Bad Saulgau steht Ravensburg im Pokalviertelfinale. Die TSB-Handballerinnen setzten sich in Bad Saulgau beim Tabellenführer der Kreisliga überraschend deutlich durch. In der Bezirksklasse gewann der TV Weingarten II sein Heimspiel gegen den Tabellenführer HCL Vogt knapp.

Frauen-Bezirkspokal: TSV Bad Saulgau – TSB Ravensburg 14:33 (9:13) – Beide Mannschaften kannten sich bisher noch nicht. Gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer der Kreisliga gingen die Lady Rams selbstbewusst ins Spiel und zeigten eine starke Abwehr sowie schnelle Angriffe. Mit einem 5:0-Lauf startete Ravensburg, unter anderem nutzte Tamara Stieger zu Beginn die Lücken in der Bad Saulgauer Abwehr. Erst in der zehnten Minute gelang Bad Saulgau der erste Treffer. Die Abwehr um Annika Rodewald verteidigte stark. Zehn Minuten vor der Pause brach Ravensburg aber etwas ein und Bad Saulgau verkürzte mit einem 5:0-Lauf auf 9:13.

Die zweite Halbzeit begann chaotisch, es gab viele Fehlpässe. Bad Saulgau verkürzte noch auf 10:13, doch dann folgte eine starke Phase der Ravensburgerinnen. Torhüterin Sabrina Szabo zeigte gute Paraden, vorne traf der TSB regelmäßig. Beim Stand von 20:10 in der 43. Minute war die Partie entschieden. Bad Saulgau hatte nichts mehr entgegenzusetzen und die Lady Rams gewannen deutlich mit 33:14. Die Probe für die Punktspiele in der Liga hat Ravensburg also bestanden. Ziel ist es nun, auch in den kommenden Duellen gegen Bad Saulau wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg zu holen. TSB: Szabo; Rieger (4), Ott (4), Duttle (4/1), Rodewald, Stieger (8), Hömberger (2), Pfaumann (5), Fimpel (6).

Frauen-Bezirksklasse: TV Weingarten II – HCL Vogt 24:22 (11:8) – Weingarten gewinnt gegen den Tabellenführer. Mit einer sehr jungen Truppe, im Schnitt keine 20 Jahre alt, trat Vogt in Weingarten an. Die erste Viertelstunde war ausgeglichen, nach 15 Minuten stand es 5:5. Dann setzte sich Weingarten auf 9:5 ab. Mathilda Obermeier aus der A-Jugend warf in dieser Phase zwei Tore. Vogt hatte nicht nur Probleme mit dem Gegner, sondern auch mit dem ungewohnten Harz. Dazu wurden vier Siebenmeter vergeben. Weingarten stand in der Abwehr kompakt. Vogt musste viele Einzelaktionen wagen, vertändelte dort aber oft den Ball und lag mit 6:11 zurück. Eine kleine Schwächephase des TVW nutzte Vogt aber aus und verkürzte durch Magdalena Waizenegger auf 8:11.

Die zweite Hälfte begann Weingarten verschlafen, Vogt glich durch Lisa Braun, Jennifer Pilz und Nathalie Heymann aus. Nun begann ein Hin und Her. Vogt glich immer wieder aus, in Führung gingen die Gäste jedoch nie. Die letzte Viertelstunde war geprägt von vielen Zeitstrafen. Der HCL vergab weitere zwei Siebenmeter, Weingarten führte in der 56. Minute nach einem Tor von Rebecca Hilebrand mit 24:19. Die Entscheidung? Ja. Zwar wurde der TVW etwas zu sorglos und Carolin Müller kassierte noch zwei Zeitstrafen. Doch den Rückstand konnte Vogt nicht mehr wettmachen.

TVW: Bär; Hilebrand (6), M. Obermeier (5), Veit (4), Kiner (4), Müller (2), Kühl (2), Romer (1), Mayer, Petrova, Michel, E. Obermeier, Pirastani, Koch – HCL: Fricker (5)/2, Heilmann, Buemann, H. Sonntag (3/1), A. Sonntag (2), Kugel, Braun (3), Störk (1), Waizenegger (3), Merturi, Madlener, Heymann (3), Schek.

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