Ravensburg spielt gegen Mannheim um fast alles

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 Nach seinem Ausflug über Düsseldorf und Kaufbeuren ist Michael Wirz wieder zurück beim EV Ravensburg.
Nach seinem Ausflug über Düsseldorf und Kaufbeuren ist Michael Wirz wieder zurück beim EV Ravensburg. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der EV Ravensburg spielt am Sonntag um 18 Uhr in der CHG-Arena gegen EKU Mannheim um die letzte Play-off-Chance in der Eishockey-Regionalliga. Gegen den Tabellenvorletzten muss gewonnen werden, wenn Ravensburg noch Aussichten auf die Schlussrunde haben möchte. Am Freitagabend musste der EVR bereits in Hügelsheim antreten (nach Andruck dieser Ausgabe). Es sind derzeit ärgerliche Wochen für Ravensburg, da die Oberschwaben plötzlich die Tabelle, die sie lange Zeit von oben betrachten konnten, nun von unten sehen.

Für Ravensburgs Trainer Martin Masak ist es bei den spätabendlichen Trainings unter der Woche vor allem darum gegangen, die letzten Niederlagen aus den Köpfen zu bekommen. In Zweibrücken trat die Mannschaft trotz der 2:5-Niederlage ordentlich auf. Vor allem das Toreschießen sollte aber wieder gelingen. Was zu Anfang der Saison so leicht wirkte, will nun einfach nicht mehr klappen.

Wirz ist zurück beim EVR

Förderlich könnte sein, dass Philipp Heckenberger nach seiner Handverletzung und Jonas Mikulic nach seinem schweren Check in Eppelheim wieder fit auflaufen können. Und noch eine weitere personelle Entlastung hat sich überraschend ergeben: Michael Wirz, in der vergangenen Saison einer der Leistungsträger bei den EVR-Junioren, ist seit dieser Woche wieder in Ravensburg und in der Regionalliga spielberechtigt. Die körperliche Präsenz auf dem Eis zeichnet den jungen Spieler aus. Eine Eigenschaft, die den Ravensburgern derzeit weiterhelfen müsste.

Die U20 des EVR hat an diesem Wochenende zum Gipfeltreffen in der Deutschen Nachwuchsliga, Division III, Bietigheim zu Gast. Die Spiele am Samstag um 17.15 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr finden in Lindau statt. Die Ravensburger und Bietigheim liegen punktgleich an der Tabellenspitze. Ravensburg hat ein Spiel weniger auf dem Konto, dafür aber das deutlich schwerere Restprogramm. An diesem Wochenende könnte sich somit entscheiden, wer am Ende vorne liegt und die Aussicht auf den Aufstieg in die Division II hat.

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