Gut drauf: Die Ravensburg Rams haben hoch gewonnen.
Gut drauf: Die Ravensburg Rams haben hoch gewonnen. (Foto: verein)
Schwäbische Zeitung

Mit 39:18 (18:6) haben die TSB Ravensburg Rams gegen die SG Ulm&Wiblingen in der Handball-Bezirksliga gewonnen.

Die Zuschauer in der Kuppelnauhalle sahen am Samstag eine saubere Vorstellung der Rams. Die Gäste aus Ulm zeigten keine gute Leistung und deren Angriffsspiel war sehr durchschaubar. Das nutzte die Heimmannschaft gnadenlos aus und lief nach gewonnenen Bällen unzählige Tempogegenstöße.

Im Positionsangriff hatten die Turmstädter ebenfalls leichtes Spiel. Alle Positionen hatten reichlich Torchancen. Die Außenspieler Reichle und Olanuta wurden oft freigespielt und warfen schöne Tore. Mit einem komfortablen Halbzeitstand von 18:6 hatte die Mannschaft in der ersten Spielhälfte vor allem in der Abwehr überzeugt. Nur sechs Gegentore in 30 Minuten sind nicht alltäglich.

Nach dem Seitenwechsel ging das Spiel zunächst ähnlich weiter. Trainer Levente Farkas nahm in der 39. Minute eine Auszeit. Daraufhin spürte man, dass nun nicht mehr der schnelle Druck zum Abschluss vorherrschte. Mit dem siebten Feldspieler wurde die Abwehr der Spielgemeinschaft schwindelig gespielt und somit wuchs das Torkonto stetig. Der Rückraum des TSB konnte oft entweder selber abschließen oder es gelangen sehenswerte Ablagen an den Kreis, die dann von dort verwandelt worden sind. So warf Lukas Haefele sechs seiner sieben Tore in gut zwölf Minuten zum Ende der zweiten Halbzeit.

Ulm & Wiblingen kam nicht mehr ins Spiel. Im Angriff gelangen zwar noch ein paar Tore aber die Rams kontrollierten alles. Trotz der aufwendigen Wechsel des Torwarts hat die Abwehr auch in der zweiten Hälfte kaum Schwächen gezeigt. Beide Torhüter rundeten dies mit einer guten Quote von gehaltenen Bällen ab. Dass im Angriff der Ravensburger nicht alles gelang, bewahrte Ulm am Ende vor einem Debakel. Trotzdem zeigt das Endergebnis von 39:18 klar die Überlegenheit der Schussentäler gegenüber den Männern aus der Münsterstadt.

Da auch Wangen und Lustenau ihre Spiele gewannen, hat sich der Abstand der Ravensburger zur Tabellenspitze nicht verringert. Nach unten allerdings wurde das Polster größer. Am nächsten Wochenende reist das Team ins Donautal nach Ehingen und wird versuchen, die Heimspielpleite aus der Hinrunde mit einem Auswärtssieg zu egalisieren.

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