„Pop & Poesie“ kommt wieder nach Ravensburg

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 Die Konzertreihe gastiert in verschiedenen Kirchen in der Region, im September kommt „Pop & Poesie“ nach Ravensburg.
Die Konzertreihe gastiert in verschiedenen Kirchen in der Region, im September kommt „Pop & Poesie“ nach Ravensburg. (Foto: Sven Baetz - Sound & Vision)
Schwäbische Zeitung

Silbermond, Pink, Herbert Grönemeyer, Michael Jackson, stimmungsvolle Beleuchtung und fast dreißig Musiker auf der Bühne: Das ist die Fortführung der Benefizkonzertreihe „Pop & Poesie und zwischen den Zeilen Gott“ in vier Kirchen der Region. Am Sonntag, 13. Oktober, laden die Initiatoren um Stephanie Bauer um 19 Uhr zum dritten der vier Konzerte in die Kirche St. Jodok in Ravensburg ein, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Neuauflage von „Pop & Poesie“ hat allein in diesem Jahr in Isny und Weiler im Allgäu für weit mehr als 1000 begeisterte Besucher und volle Kirchenbänke gesorgt. Der gesamte Erlös der freiwilligen Spenden kommt dem philippinischen Mariphil Kinderdorf zugute und soll laut Pressemitteilung in nachhaltige Bildungsprojekte vor Ort fließen. Neben der Ministerpräsidenten-Gattin Gerlinde Kretschmann hat auch Ravensburgs Oberbürgermeister Daniel Rapp die Schirmherrschaft für das musikalische Großprojekt in Ravensburg übernommen.

„Beim letzten Mal waren so viele Menschen da, dass leider nicht alle in die Kirchen kamen. Auch deshalb wollen wir gerne nochmals die Möglichkeit schaffen, einen Abend zwischen Pop und Gott mit uns zu erleben“, so Stephanie Bauer, die mit Diakon Jochen Rimmele die Konzertreihe geplant hat. Er wird auch gemeinsam mit Pfarrer Stefan Ziegler durch die Abende führen und zusammen mit den Musikern, die aus einer zehnköpfigen Band und einem extra für das Projekt gegründeten Chor bestehen, eine Brücke zwischen Pop, Rock, Glaube, Poesie und Gott bauen.

Bauer, die auch als Hochzeitssängerin arbeitet, hat das Kinderdorf als Spendeprojekt ausgesucht hat. Ihre Wahl begründet sie in der Pressemitteilung wie folgt: „Ich habe selber drei Kinder und bin unfassbar dankbar, dass es ihnen so gut geht, dass sie in dieser friedvollen Umgebung sicher aufwachsen können. Auf den Philippinen kämpfen jeden Tag 250 000 Kinder ums Überleben. Wir wollen wenigstens versuchen, ein bisschen von unserem Glück zu teilen. Und wir freuen uns, wenn uns die Konzertbesucher mit einer freiwilligen Spende dabei unterstützen.“

Letzter Termin für „Pop & Poesie 2019“ ist am Sonntag, 3. November, um 19 Uhr die St. Maria Kirche in Isny. Die Eintritte sind frei, die Spenden sind laut Ankündigung auf freiwilliger Basis.

Weitere Informationen zu den Benefizkonzerten gibt es auf der Internetseite von Stephanie Bauer, zu finden unter www.steffi-singt.de. Mehr Auskünfte zu dem Kinderdorf auf den Philippinen und die Bildungsprojekte von Mariphil online unter www.mariphil.net.

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