Pflegeausbildung im ZfP gestartet

 26 angehende Pflegeazubis begannen in der Berufsfachschule des ZfP Südwürttemberg am Standort Weissenau ihre Ausbildung.
26 angehende Pflegeazubis begannen in der Berufsfachschule des ZfP Südwürttemberg am Standort Weissenau ihre Ausbildung. (Foto: Heike Amann-Störk)
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Qualifiziert, praxisnah und perspektivreich – das ist die Pflegeausbildung im ZfP Südwürttemberg. Drei Jahre lang werden die Auszubildenden nicht nur die theoretischen Grundlagen des Pflegeberufes erlernen, sondern sich auch intensiv mit der Praxis auseinandersetzen. „Der Praxisanteil ist seit Einführung der generalistischen Ausbildung, die letztes Jahr eingeführt wurde, sogar noch vielseitiger“, erklärt Schulleiterin Veronika Blank. „Zudem sind die beruflichen Perspektiven mit der neuen Ausbildung vielfältig wie nie.“ Mit der Reform wurden die bislang getrennten Ausbildungen Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege zusammengeführt.

Viele der angehenden Pflegekräfte haben sich jedoch ganz bewusst für eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt Psychiatrie entschieden. So wie Julia Schwarzkopf. „Das Wissen über psychische Erkrankungen hat mich schon immer interessiert“, erzählt die Auszubildende, die zuvor auch schon ein Praktikum im ZfP absolviert hat. „Besonders spannend finde ich die Forensische Psychiatrie.“ Sie freut sich nun darauf, nicht nur viele neue Leute kennenzulernen, sondern auch einen Einblick in die Therapie und Behandlung in einer psychiatrischen Klinik zu erhalten. Während der Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler auf verschiedenen Stationen und Wohngruppen des ZfP eingesetzt. Dabei werden sie von speziell geschulten Praxisanleitungen betreut. „So wird sichergestellt, dass der Transfer von theoretischem Wissen in die Praxis optimal gelingt“, so Blank.

In den ersten Tagen liegt der Fokus aber zunächst einmal darauf, sich gegenseitig kennenzulernen und sich mit dem Unternehmen und den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen. „Wir haben die Schule besichtigt und die Auszubildenden mit den organisatorischen Dingen vertraut gemacht“, erzählt Klassenlehrer Alfred Schmitt vom ersten Tag des neuen Kurses. Zudem wartete auch gleich eine spannende Aufgabe auf die Auszubildenden. Sie erhielten eine weiße Schultüte, die sie dann bunt gestalten durften – und zwar mit Motiven und Zeichnungen, die ihre Persönlichkeit repräsentieren. „Auf die Außenseite kommen Themen, die die Schüler heute schon preisgeben möchten“, so der Klassenlehrer. Im Inneren der Tüte verbergen sich Aspekte, die sie zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen möchten. „Somit schaffen wir direkt am ersten Tag einen Bezug zum Thema Biografiearbeit“, erklärt Schmitt.

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