Pfarrer Riedle predigt in Reimform über „Aladin und die Wunderlampe“

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 Der ökumenische Rutenfest-Gottesdienst wurde nicht im Freien, sondern in der Liebfrauenkirche abgehalten, da das Wetter am Sonn
Der ökumenische Rutenfest-Gottesdienst wurde nicht im Freien, sondern in der Liebfrauenkirche abgehalten, da das Wetter am Sonntagmorgen zu unbeständig war. (Foto: Siegfried Heiss)
Schwäbische Zeitung

Den ökumenischen Rutenfest-Gottesdienst haben am Sonntag 800 evangelische und katholische Christen gemeinsam in der Liebfrauenkirche gefeiert. Aufgrund der unsicheren Wetterlage am Morgen wurde die Feier vom Marienplatz in die Kirche verlegt. Der katholische Pfarrer Hermann Riedle griff in seiner Predigt in Reimform die Botschaft des Rutentheaters „Aladin und die Wunderlampe“ auf. Im Leben zähle nicht Reichtum und Macht, sondern die Liebe unter den Menschen sowie die Aufrichtigkeit untereinander. So komme auch der Geist aus der Lampe an seine Grenzen, denn er könne es nicht vollbringen, die Liebe von anderen zu gewinnen. „Das ist allein des Menschen Tat.“ Und weiter reimte Pfarrer Riedle: „Wer sich von der Liebe lässt lenken, kann sie auch an andere verschenken.“ Der Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet von der Dudelsackgruppe „Mehlsäcke“, dem vereinten Posaunenchor der evangelischen Kirchen Ravensburg sowie dem Kinderchor der katholischen Kirchengemeinden. Die Fürbitten trugen die Rutenkinder vor. Die Kollekte wurde gesammelt für den Verein „Frauen und Kinder in Not“. Der evangelische Pfarrer Martin Henzler-Hermann und Pfarrer Riedle baten Gott um seinen Segen für die Rutenfesttage. Ins Rutenlied „Willkommen uns, du Tag der Freude!“ und ins Heimatlied „Mein Ravensburg“ stimmten die Mitfeiernden zum Abschluss kräftig ein.

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