Per „Waterline“ über die Schussen balancieren

Lesedauer: 3 Min

So soll die Slackline über die Schussen ausssehen.
So soll die Slackline über die Schussen ausssehen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung
Mara-Lina Langbehn

Zwei Pfosten an beiden Ufern, zwischen die eine Slackline gespannt wird, und ein Sicherheitsseil darüber. So einfach soll die Anlage aussehen, die unter dem Namen „Waterline“ als Projekt schon weit gediehen ist. Nach einigen Voruntersuchungen hat das Landratsamt Ravensburg dem Projekt gute Chancen eingeräumt, wie in der jüngsten Sitzung von Gemeinde- und Schülerrat im Ravensburger Rathaus erläutert wurde.

Beim „Slacklining“ balancieren Sportler über ein Schlauch- oder Gummiband, das zwischen zwei Befestigungspfosten gespannt ist. Vor allem Balance und Konzentration sind dabei wichtig. Besonders reizvoll an der Waterline über die Schussen ist der reißende Fluss, der direkt unterhalb des Bands verläuft.

Die Slacklines für das Projekt Waterline würde der Jugendtreff am Schussendamm zur Verfügung stellen, der bereits viel Erfahrung mit erlebnispädagogischen Aktivitäten hat. Betreiber der Anlage wäre die Stadt Ravensburg, unter anderem mit der Jugendarbeit Süd, dem Deutschen Alpenverein (DAV) und dem Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie (ZfP) hat sich bereits ein Verbund von verschiedenen Interessenten für das Projekt gefunden.

Bürgermeister Simon Blümcke sprach in der Sitzung von einer „Ermöglichungskultur statt Widerspruch“. „Ich halte das Projekt für sehr innovativ, es ist außerdem leistbar und genehmigungsfähig. Der Realisation möchte ich daher nicht im Wege stehen“, so Blümcke.

Wichtig für den Gewässerschutz der Schussen ist, dass die Pfosten für die Slackline nicht in den Gewässerverlauf eingreifen, sondern weiter oben platziert werden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen