Oststadt: Bürger sollen sich konkret einbringen

Lesedauer: 2 Min
stellv. Redaktionsleiter

In der Ravensburger Oststadt entlang der Wangener Straße entstehen in den kommenden Jahren rund 500 neue Wohnungen. Das wird massive Auswirkungen haben, vor allen Dingen auf den Verkehr. Die Fraktion der „Bürger für Ravensburg“ im Gemeinderat hat daher bei der Stadtverwaltung zwei Dinge beantragt: Eine Bürgerplanungswerkstatt für die Oststadt und einen sogenannten Streckenradar. Wie schon im Rahmen der Gespinstmarkt-Umgestaltung geschehen, sollen Bürger Lösungen für die dringlichsten Probleme bei der Oststadt-Erweiterung suchen – unterstützt von der dortigen Agendagruppe. Konkret geht es um die „zu erwartenden offensichtlichen Probleme“, wie Fraktionschef Wilfried Krauss in einem Schreiben an die Stadtspitze formuliert: Fußgängeranbindung, Radverkehr, Busverkehr und die bereits vorhandene Überlastung der Wangener Straße. Zudem soll ein Streckenradar geprüft werden. Das ist kein neuer Blitzer an einem Standort, sondern ein elektronisches System, das ganze Streckenabschnitte überwacht und so Raser identifiziert.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen