Nur die SG Baienfurt will unbedingt hoch

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Für Baienfurt (Julian Heinzler, rechts) ist der Aufstieg das klare Ziel. Doch auch den SV Reute (Felix Ackermann, links) sollte
Für Baienfurt (Julian Heinzler, rechts) ist der Aufstieg das klare Ziel. Doch auch den SV Reute (Felix Ackermann, links) sollte man auf dem Zettel haben. (Foto: archiv Schultes)
Stephan Bischof

Nach der wie üblich relativ kurzen Sommerpause steht auch in der Kreisliga A Staffel 1 die neue Saison vor der Tür. Wie bereits in den vergangenen Jahren wirkt die Liga sehr ausgeglichen und es dürfte kein klarer Topfavorit auszumachen sein. Mit dem klaren Ziel des Aufstieges geht nur die SG Baienfurt in die neue Spielzeit, in der in diesem Jahr 15 Mannschaften an den Start gehen. Der Startschuss fällt am Samstag um 17 Uhr bei der Partie der beiden Neulinge von der Dietmanns/SGM Hauerz und dem FV Molpertshaus. Der Rest legt dann am Sonntag los.

In der Vorsaison kämpften gleich acht Mannschaften bis zum Schluss der Saison um den Aufstieg in die Bezirksliga Bodensee. Am Ende machte der SV Bergatreute als Meister das Rennen und die TSG Bad Wurzach zog in der Relegation nach. Abgestiegen sind der TSB Ravensburg und der SK Weingarten, während der SV Wolpertswende in der Relegation die Klasse halten konnte. Wegen des Aufstieges der TSG Bad Wurzach darf aber auch der SV Ankenreute in dieser Spielzeit in der Kreisliga A antreten. Neben dem SVA kamen hinzu der SV Baindt (Absteiger aus der Bezirksliga), der FV Molpertshaus (Aufsteiger aus der B2), der TSV Eschach II (Aufsteiger aus der B1) und die SGM Hauerz/Dietmanns (Staffelwechsel aus der A3).

Somit geht die Liga mit fünf neuen Teams an den Start und es wird seit längerer Zeit auch mal wieder mit 15 Mannschaften gespielt. Pro Spieltag wird also eine Mannschaft spielfrei haben. Am ersten Spieltag ist das die SGM Waldburg/Grünkraut.

Ob auch in dieser Spielzeit acht Mannschaften um den Aufstieg kämpfen werden, darf zwar angezweifelt werden, dennoch gibt es wieder einige, die den Aufstieg schaffen können. Als klare Zielsetzung gibt den Aufstieg die SG Baienfurt aus. Die wurde im Vorjahr Dritter und will es jetzt endlich schaffen. Mit Reinhold Bloching, der im Vorjahr noch mit dem SV Bergatreute Meister wurde, hat die SGB zumindest auf der Trainerbank jemanden verpflichtet, der weiß, wie man aufsteigt. Neben der SG Baienfurt muss man aber auch mit dem SV Baindt, dem SV Reute, der SG Aulendorf und dem SV Haisterkirch rechnen. Ebenfalls sind der SV Vogt oder auch die FG 2010 nicht zu unterschätzen.

Eine bessere und vor allem ruhigere Saison will der SV Wolfegg spielen. Als Mitfavorit in die Saison gegangen, musste man lange sogar um den Klassenerhalt zittern. Um den Verein wieder zu stabilisieren, holte der SV Wolfegg ein bekanntes Gesicht zurück. Armin Schatz ist nach drei Jahren Abstinenz wieder zurück an der Seitenlinie. Man darf gespannt sein, ob er an seine früheren Erfolge anknüpfen kann.

Neben Baienfurt und Wolfegg setzen noch fünf weitere Mannschaften auf neue Trainer, was zusätzliche Spannung in die neue Spielzeit bringt.

Während die halbe Liga auf die begehrten Aufstiegsplätze schielt, muss die andere Hälfte wohl um den Klassenerhalt zittern. Da in der Bezirksliga 18 Mannschaften an den Start gehen und es dort einen verschärften Abstieg gibt, werden aller Voraussicht nach auch mehr Teams aus der Kreisliga A absteigen müssen. Neben den Aufsteigern aus Ankenreute, Eschach und Molpertshaus, dürften es auch die SGM Waldburg/Grünkraut, die Dietmanns /SGM Hauerz oder auch der SV Wolpertswende nicht einfach haben.

Kaum einzuschätzen ist die Lage beim TSV Berg II. In der Vorsaison spielte Berg in der Hinrunde noch gegen den Abstieg, zeigte aber in der Rückrunde teils beeindruckende Leistungen und stellte einigen Favoriten ein Bein. Somit gehen die Berger auch in diese Spielzeit als Wundertüte der Liga.

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