Neue Zufahrt für Rettungsfahrzeuge

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 Schnitten am Freitag gemeinsam das Band zur Zufahrt für Rettungsfahrtzeuge am EK in Ravensburg durch (von links): Architekt Man
Schnitten am Freitag gemeinsam das Band zur Zufahrt für Rettungsfahrtzeuge am EK in Ravensburg durch (von links): Architekt Manfred Ehrle, IKP-Betriebsleiter Hubert Messmer, OSK-Direktor Jan-Ove Faust, OSK-Geschäftsführer Professor Oliver Adolph, Landrat Harald Sievers, Chefärztin Kerstin Kunz (Notaufnahme), Chefarzt Andreas Artlich (Kinder und Jugendmedizin) und Landtagsabgeordneter August Schuler. (Foto: Elke Zapf)
Elke Zapf

„Das ist der Abschluss von etwas sehr Großem“, sagt Landrat Harald Sievers erfreut – und spricht von der neuen Zufahrt für Liegendkranke ins St.-Elisabethen-Klinikum (EK) in Ravensburg.

Ab Montag werden hier die ersten Rettungs- und Krankentransportfahrzeuge die Notaufnahme des Klinikums anfahren. Und damit ist – elf Jahre nach dem Baubeginn und einer Gesamtinvestition von 237 Millionen Euro – auch die letzte Einrichtung des Klinikums für die Versorgung der Patienten fertiggestellt.

Darüber freuen sich Mediziner, Patienten und Rettungsdienste, aber auch die Nachbarn in der Reichle- und Elisabethenstraße. Denn in den vergangenen Jahren hörten sie die Krankentransporte Tag und Nacht zum Klinikum fahren. Eine große Belastung: Allein im Jahr 2019 nahm das Klinikum 36 620 Notfallpatienten auf, die meisten von ihnen wurden mit dem Rettungsfahrzeug gebracht.

Zufahrt über Gartenstraße

Zur neuen Zufahrt biegen die Fahrzeuge nun von der Gartenstraße in die Untere Burachstraße und dann sofort wieder scharf rechts in den Wirtschaftshof des EK ab. Parallel zur Gartenstraße verläuft die 50 Meter lange Rampe mit einer Steigung von bis zu elf Prozent – und einer Besonderheit: Sie ist die einzige beheizte Straße in Ravensburg. „Auch bei Eis und Schnee können wir damit die sichere Zufahrt für die Rettungs- und Krankentransportdienste gewährleisten“, sagt Professor Oliver Adolph, neuer Geschäftsführer an der Oberschwabenklinik.

Und Kerstin Kunz, die Chefärztin der zentralen Notaufnahme, ist froh, dass die Kranken und Verletzten ab Montag direkt in einer Vorhalle der Notaufnahme aus den Rettungs- und Krankentransportfahrzeugen geholt und sofort in die Behandlungsräume gebracht werden können.

Mit dem Privatwagen über den Haupteingang

Beide betonen jedoch, dass Notfallpatienten, die mit dem Privatwagen kommen, das Klinikum weiterhin über die Magistrale an der Ostseite anfahren und über den Haupteingang das Haus betreten müssen.

Der Südeingang des EK fungiert ab nächster Woche als zweiter Eingang Richtung Stadt. Wegen der Corona-Krise muss er aber vorläufig noch geschlossen bleiben, da der kontrollierte Zugang ins Klinikum nur über den Haupteingang erfolgen kann.

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