Nach Förderzusage: Stadt Ravensburg plant Radschnellweg

Lesedauer: 2 Min
Schwäbische Zeitung

Im Ravensburger Rathaus hat man sich über die jüngste Nachricht aus dem Verkehrsministerium gefreut, wonach der Radschnellweg von Baindt über Ravensburg nach Friedrichshafen ins Förderprogramm des Bundes aufgenommen wurde. „Radfahren muss noch deutlich attraktiver werden, damit wir die Mobilitätswende für mehr Klimaschutz schaffen“, nimmt der Ravensburger Oberbürgermeister Daniel Rapp Stellung zur erhaltenen Förderzusage. Dazu gehörten schnelle, bequeme, möglichst kreuzungsfreie Radwege nicht nur für die Freizeit, sondern vor allem auch für den Weg zur Schule, zur Hochschule und zur Arbeit, wird Rapp in einer Pressemitteilung zitiert.

Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums trägt der Bund im Durchschnitt 75 Prozent der Kosten für Planung und Bau von Radschnellwegen. Dafür stehen dem Bundesverkehrsministerium in der laufenden Förderperiode jährlich 25 Millionen Euro zur Verfügung. Die Summe soll sich vom kommenden Jahr an verdoppeln. „Jetzt können die Planer die besten Streckenvarianten im Ereignisraum von Baindt über Ravensburg bis Friedrichshafen austüfteln und prüfen, wo es breitere Radwege, Schutzstreifen, Brücken oder Kreisverkehre braucht und wo Ampelsteuerungen zugunsten von Radfahrern verändert werden müssen“, sagt der OB. Bis 2024 soll laut Stadtverwaltung die Planung stehen, danach könne die Umsetzung beginnen, sobald die vom Bund versprochenen Fördermittel fließen.

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen

Leser lesen gerade