Musikschuljahr beginnt am 1. Oktober

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 Ein Mädchen spielt Geige – allerdings kann häufig nur alleine geübt werden, weil für Orchesterarbeit kaum Räume in ausreichende
Ein Mädchen spielt Geige – allerdings kann häufig nur alleine geübt werden, weil für Orchesterarbeit kaum Räume in ausreichender Größe zur Verfügung stehen, in denen die Musiker die vorgeschriebenen Abstände zueinander einhalten können. (Foto: Archiv: Angelika Warmuth/dpa)
Schwäbische Zeitung

Am 1. Oktober beginnt an der Musikschule Ravensburg das neue Schuljahr. Die musikalische Ausbildung kann schon im Kleinkind-Alter begonnen werden und umfasst zahlreiche Instrumentengruppen. Bei entsprechendem Können und Engagement steht den Schülern die kostenlose Teilnahme an Ensembles, Chören und Orchestern offen. Doch einige Proberäume stehen derzeit nicht zur Verfügung.

Das Angebot der Musikschule beginnt im Kindesalter laut Pressemitteilung der Musikschule mit dem „Musikgarten“ (18 Monate bis 4 Jahre) und musikalischer Früherziehung (4 bis 6 Jahre). Dabei werden die Kinder ohne Leistungsdruck spielerisch an die Musik und ihren Wert für persönliches Wohlbefinden herangeführt, heißt es. Die Musikschule berichtet von fröhlichen, lebendigen Unterrichtsstunden. Ziel sei es, dass Kinder Motivation entwickeln, um ihre musikalische Ausbildung nach der Frühförderung fortzusetzen.

Blockflötenunterricht wird für Kinder ab 6 Jahre angeboten. Unterricht wird außerdem für alle Streich- und Blasinstrumente, Klavier, Schlagzeug und alle Orchesterschlaginstrumente, Gitarre, Harfe sowie Gesang angeboten. Zu den zahlreichen Ensembles zählen Rock- und Popbands, Bläser-, Percussions- und Streicherensembles, Kinder- und Jugendchor sowie drei Streich- beziehungsweise Sinfonieorchester sowie drei Blasorchester.

Die Musikschule ist in kommunaler Trägerschaft der Städte Ravensburg und Weingarten, des Landkreises Ravensburg und der Gemeinden Baienfurt, Baindt, Berg, Bodnegg, Fronreute, Grünkraut, Horgenzell, Schlier, Waldburg, Wilhelmsdorf, Wolpertswende und Wolfegg. In den meisten Mitgliedsgemeinden sei die Musikschule mit einem oder mehreren Angeboten vor Ort, heißt es in der Pressemitteilung. Es werde mit den örtlichen Musikvereinen und Schulen zusammen gearbeitet. In Bezug auf die Corona-Krise wird allerdings auf Einschränkungen verwiesen: „Bisher sehr gut funktionierende Unterrichtsorte in allgemeinbildenden Schulen sind im Moment noch nicht freigegeben. Wir sind mit großem Engagement auf der Suche nach Ersatzräumen, die uns zur Verfügung gestellt werden.“

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