Museumsdirektorin und Lehrer lesen vor

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Schwäbische Zeitung

„Ravensburg liest“ heißt es am Dienstag, 10. Juli, wieder im Garten des Café Miteinander, Herrenstraße 43. Dort liest dieses Mal Ute Stuffer, Direktorin des Kunstmuseums Ravensburg, aus dem Buch „1913“ (S. Fischer) von Florian Illies, teilt Ravensbuch mit. „Es ist eine leichte und zugleich hoch spannende Lektüre, die den Leser eintauchen lässt in eine unglaublich facettenreiche Phase der Kulturgeschichte im letzten Friedensjahr vor dem Ersten Weltkrieg“, begründet sie ihre Entscheidung.

Martin Wiedemann, Lehrer am Spohn-Gymnasium, hat sich für Steven Uhlys Roman „Glückskind“ (btb) entschieden. Zum Inhalt: Jahrelang hatte Hans keine Fragen mehr an das Leben. Im Gegenteil: Er war kurz davor, fraglos aufzugeben. Und dann? Dann bringt er eines Tages den Müll hinunter, geht zu den Tonnen, findet im Müll ein Kind. Es beginnt ein berührender Prozess über die Entscheidung, was geschehen muss. „Der Roman ergreift den Leser mit all seinen Figuren, er thematisiert unsere Gegenwart wie auch das Zeitlose: Glückskind zeigt die Relevanz praktischen Handelns und ist ein Appell im Namen der Zivilcourage“, urteilt Wiedemann.

Für den musikalischen Rahmen sorgt die Singer-Songwriterin Vera Aggeler. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei (Ende gegen 19.30 Uhr). „Ravensburg liest“ ist eine Veranstaltung der Stadtbücherei Ravensburg und der Buchhandlung Ravensbuch. Die Lesungen und Musikdarbietungen dauern jeweils etwa 20 Minuten.

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