Minister Manne Lucha hält ein Lob auf die Satire

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Manne Lucha verteidigt die Freiheit der Satire
Jede Woche zeichnet Rainer Weishaupt die Karikaturen für die Lokalredaktion der Schwäbischen Zeitung in Ravensburg. Dabei nimmt er auch so manchen Politiker mächtig aufs Korn. Bei „Wifo meets Schwäbische“ stellt Weishaupt sein neues Karikaturen-Buch vor. Und eines seiner Opfer darf sich rächen.
stellv. Redaktionsleiter

270 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben am Donnerstagabend bei Schwäbisch Media „Wifo meets Schwäbische“ gefeiert. Bei der Veranstaltung, heuer zum siebten Mal, präsentiert SZ-Karikaturist Rainer Weishaupt jedes Jahr sein aktuelles Karikaturenbuch.

Einmal im Jahr sammelt der Ravensburger Grafik-Designer Weishaupt seine besten in der „Schwäbischen Zeitung“ veröffentlichten lokalen Karikaturen in einem Buch, traditionell wird dieses Werk bei der Veranstaltung „Wifo meets Schwäbische“ vorgestellt. Einem gemeinsamen Abend der Zeitung und des Ravensburger Wirtschaftsforums (Wifo), einer seit 1988 existierenden Vereinigung von Händlern, Gewerbetreibenden, Dienstleistern und Industrie, die nicht nur Netzwerkarbeit macht, sondern auch Ravensburg als Stadt insgesamt nach vorne bringen möchte.

Rainer Weishaupt veräppelt jede Woche in seiner Karikatur die Lokalprominenz, einmal im Jahr darf deshalb ein prominentes Opfer seiner Zeichnungen in einer öffentlichen Rede Paroli bieten für all seine allwöchentlichen Unverschämtheiten. Am Donnerstag war das der baden-württembergische Minister für Soziales und Integration Manne Lucha, gleichzeitig langjähriger Ravensburger Stadtrat und Grünen-Fraktions-chef.

Der 57-jährige Oberbayer, seit 2011 im Stuttgarter Landtag, seit 2016 Minister in der Landesregierung, lobte in seiner Rede ausdrücklich die Freiheit der Satire, sparte aber auch nicht mit Kritik an der Arbeit von Journalisten.

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