Mattias Müller ist der beste Polizist – im Judo

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 Mattias Müller vom TSB Ravensburg (rechts) besiegte unter anderem Domenik Schönefeldt und ist deutscher Polizeimeister.
Mattias Müller vom TSB Ravensburg (rechts) besiegte unter anderem Domenik Schönefeldt und ist deutscher Polizeimeister. (Foto: Martin Wender)
Schwäbische Zeitung

Bei den Deutschen Polizeimeisterschaften im Judo hat sich Mattias Müller vom TSB Ravensburg einen großen Erfolg gesichert. In seiner Gewichtsklasse setzte sich der Ravensburger Kämpfer gegen namhafte Konkurrenten durch.

Der TSB-Judoka holte bei den 33. deutschen Polizeimeisterschaften in Mainz den Titel in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm. Der 28-jährige Polizeikommissar, der beim Polizeipräsidium Stuttgart seinen Dienst leistet, setzte sich gegen die absolute deutsche Spitze durch.

Die beherzten Angriffe von Anjum Muhammad (Nordrhein-Westfalen) konterte der Ravensburger Judoka und sicherte sich souverän den Einzug ins Halbfinale. Im Kampf gegen den mehrfachen deutschen Meister Robin Wendt (Hamburger Judo-Team) parierte Müller die ersten beiden starken Angriffe des Bundesligakämpfers, um den dritten Ansatz mit seiner Spezialtechnik Tana Otoshi zu kontern und ins Finale einzuziehen.

Im Kampf um Gold wartete in Domenik Schönefeldt (Bundespolizei) der deutsche Vizemeister und Europacupsieger. Nach einer Führung von Müller konterte der 22-jährige Schönefeldt eine Aktion des Ravensburgers und erhielt zunächst einen Ippon und somit den vorzeitigen Sieg zugesprochen. Nur der Videobeweis holte Müller ins Turnier zurück. Aus Ippon wurde Wazzari und Müller bekam eine zweite Chance. Der Oberschwabe holte sich für einen Hüftwurf die zweite große Wertung und damit seinen ersten deutschen Meistertitel.

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