Magere Weinernte beim roten Spätburgunder

 Beschwerlich war die Weinlese für die ehrenamtlichen Helfer.
Beschwerlich war die Weinlese für die ehrenamtlichen Helfer. (Foto: Roland Uhl)
Schwäbische Zeitung

Die Lese der roten Spätburgunder Trauben sei schwierig gewesen, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Die Ausbeute der vielen Arbeitsstunden im Weinberg sei Mager gewesen. 25 Helferinnen und Helfer unter der Regie von Hans Kiderlen seien mit der Lese schnell fertig gewesen, so schnell wie noch nie; Es habe nur wenige Trauben zu ernten gegeben, die in der Summe gerade einmal gut 100 Liter Traubenmost ergaben, also nur 20 Prozent einer üblichen Ernte.

Dennoch sei die Lese sehr mühsam gewesen, weil viele Beeren einzeln herausgeschnitten werden mussten. Immerhin 90 Öchsle, also Zuckergehalt, konnte gemessen werden. Dies habe Hans Kiderlen zur Aussage verleitet: „Klein, aber durchaus fein!“ Und weiter meinte Kiderlen, als die Helferinnen und Helfer noch beisammen saßen: „Die kalten Nächte haben für eine sehr gute Frucht gesorgt. Dies wird einen tiefgründigen Wein ergeben.“

Kiderlen glaube fest daran, dass diese geringe Menge bestens taugt für einen tollen Rotwein, der dann eine Rarität darstellen wird.

Wie bei so vielen Winzern und Weinlagen, so hätten auch die Ehrenamtlichen ein sehr schwieriges Jahr zu verkraften gehabt. Und dabei hatte es noch im Frühjahr ganz gut ausgesehen. Doch aufgrund des regnerischen Sommers habe sich in vielen Weinbergen der flasche Mehltau rasant ausbreiten können und der Pilzbefall habe so ein zentrales Problem dargestellt.

„Wir lassen uns von all dem nicht entmutigen“, wird Kiderlen abschließend zitiert. „Wir lernen aus Fehlern, wir bleiben unserer sinnhaften Aufgabe die Hospizstiftung Schussental zu unterstützen weiterhin eng verbunden und wir werden als ein tolles Team auch künftig postitiv nach vorn schauen. Nun machen wir das Beste aus dem, was wir haben!“

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