Linken wollen Zeichen gegen Mietproblematik setzen

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 Die Mietsituation in Ravensburg und Umgebung verschärft sich laut Pressemitteilung der Linken. Der Kreisvorstand habe angekündi
Die Mietsituation in Ravensburg und Umgebung verschärft sich laut Pressemitteilung der Linken. Der Kreisvorstand habe angekündigt, stärker auf dieses Problem aufmerksam machen zu wollen. (Foto: Die Linke)
Schwäbische Zeitung

Beim Kreisparteitag der Ravensburger Linke im Hotel Storchen haben die Mitglieder neben den Wahlen der Delegierten für den Landesparteitag im Februar 2020 auch einen neuen Schatzmeister gewählt.

Wie die Partei in einer Pressemitteilung schreibt, übernimmt Korbinian Sekul dieses Amt und ersetzt den bisherigen Schatzmeister Volker Schmidt, der aus privaten Gründen das Amt nicht länger fortführt. Vor dem Hintergrund der sich immer stärker verschärfenden Mietsituation in Ravensburg und Umgebung habe der Kreisvorstand angekündigt, dass die Linke in Zukunft noch stärker auf dieses Problem aufmerksam machen und gleichzeitig den Druck erhöhen werde. „Immer mehr Menschen können sich ihre Miete nicht mehr leisten, da immer größere Teile des Einkommens für die Miete weggehen. Die grün-schwarze Landesregierung versagt beim sozialen Wohnungsbau auf ganzer Linie und sperrt sich zusätzlich aktiv in den Wohnungsmarkt einzugreifen“, wird der Kreisvorstand zitiert.

Der Pressemitteilung zufolge löse auch der Bau von Wohnungen allein das Problem zu hoher Mieten nicht. Im Gegenteil, neu gebaute Wohnungen seien in der Herstellung so teuer, dass sie für viele Menschen großteils unbezahlbar seien. „Wir setzen uns ein für verbindliche Obergrenzen bei Mieten, und überall dort, wo die Miete drüber liegt, muss sie abgesenkt werden“, so der Kreisvorstand in der Pressemitteilung.

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