Lena Berlinger siegt beim neuen Format

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 Lena Berlinger siegte beim Transvorarlberg.
Lena Berlinger siegte beim Transvorarlberg. (Foto: Ingo Kutsche)
Schwäbische Zeitung

Der Triathlonsport wurde in dieser Saison durch die Corona-Krise heftig ausgebremst. In der kurzen Wettkampfsaison waren die Startgelegenheiten dünn gesät. Nicht nur regionale Wettkämpfe, auch große Veranstaltungen mit oft mehreren Tausend Teilnehmern wurden abgesagt. Der Veranstalter in Davos wagte einen Wettkampf der Challenge-Serie, hatte aber Wetterpech. Lena Berlinger aus Baindt überzeugte dann in Vorarlberg.

Am Renntag in Davos waren es nur 10 Grad und es goss in Strömen. Während des Schwimmens im Davoser See zog zudem ein Gewitter auf – die Rennleitung musste das Rennen abbrechen. Beim Transvorarlberg Triathlon gab es schließlich eine neue Wettkampfform. In Rankweil wurde ein Swim & Run über 1200 Meter Schwimmen und zwölf Kilometer Laufen ausgetragen. Lena Berlinger ließ dank einer starken Laufleistung die schnellsten Schwimmerinnen hinter sich und entschied den ersten Teil des Wettbewerbs für sich. Die Teilnehmer hatten dann vier Wochen Zeit, sich auf den zweiten Wettkampfteil vorzubereiten – einem Einzelzeitfahren über 45 Kilometer bei Bludenz. Auf dem Zeitfahrrad zeigte Berlinger (Skinfit Racing Triteam), dass sie in dieser Disziplin zu den Besten gehört. 1:05,12 Stunden entsprachen einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41 km/h. Dies bedeutete einen ungefährdeten Sieg in einem der wenigen Triathlons in dieser schwierigen Saison.

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