Kapellenförderverein hat Ziel von 200 000 Euro erreicht

Lesedauer: 3 Min
Landrat Harald Sievers (Mitte) nimmt von den Vorstandsmitgliedern (von links) Pfarrer Dieter Sasser, Edeltraud Sauter, Schwester
Landrat Harald Sievers (Mitte) nimmt von den Vorstandsmitgliedern (von links) Pfarrer Dieter Sasser, Edeltraud Sauter, Schwester Gisele Ibele, Winfried Leiprecht und August Schuler die abschließende Spende des Fördervereins der EK-Kapelle entgegen. (Foto: Oberschwabenklinik)
Schwäbische Zeitung

Der Förderverein „Freunde der neuen Kapelle im St.-Elisabethen-Klinikum“ hat an Landrat Harald Sievers eine abschließende Spende in Höhe von 30 000 Euro übergeben und damit sein Spendenziel von insgesamt 200 000 Euro erreicht. Dazu beigetragen haben in den vergangenen sechs Jahren über 600 Einzelspenden, größere wie auch viele kleinere, blickte Vorsitzender August Schuler laut einer Pressemitteilung der Oberschwabenklinik zurück. Schuler betonte, dass die Bürgerschaft mit ihrer hohen Spendenbereitschaft demonstriert hat, dass sie die Kapelle im Klinikum auch als ihr Anliegen versteht.

Der Verein hatte sich bei seiner Gründung im Jahre 2011 zum Ziel gesetzt, die Hälfte der Kosten für die Errichtung und Gestaltung der Kapelle über Spenden zu finanzieren. Dies waren 200 000 Euro. Landrat Harald Sievers zollte den 36 Mitgliedern hohen Respekt, dass dieses Ziel innerhalb weniger Jahre erreicht worden ist. Zudem wurde über den Förderverein die Finanzierung der Orgel abgewickelt, die rund 50 000 Euro gekostet hat, so der Pressebericht weiter.

Nachdem die Ziele nun erreicht sind, hat die Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, die Auflösung einzuleiten. Es geschah einerseits mit einem weinenden Auge, dass es den Verein, in dem die Aktiven für die Kapelle über lange Zeit hinweg zusammengewirkt haben, nicht mehr geben wird. Andererseits aber war man sich einig, einen bleibenden Wert geschaffen zu haben. Pfarrer Dieter Sasser, seit Gründung des Vereins dessen stellvertretender Vorsitzender, schilderte, wie intensiv die Kapelle im EK nicht nur bei den Gottesdiensten, sondern über die ganze Woche hinweg als Ort des Rückzugs, der Besinnung und der Stille angenommen wird.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen