„Kantine 18:30“ geht an den Start

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 An jedem zweiten Donnerstag im Monat soll es künftig eine Afterwork-Party im Club Kantine am Ravensburger Güterbahnhof geben.
An jedem zweiten Donnerstag im Monat soll es künftig eine Afterwork-Party im Club Kantine am Ravensburger Güterbahnhof geben. (Foto: Archiv: Jasmin Bühler)
Barbara Sohler

Unter dem Logo „Kantine 18:30“ startet Ravensburgs Gastronom mit dem Händchen für In-Lokale, Thommy Stippe, ein neues Format. Einmal im Monat, an jedem zweiten Donnerstag, soll es künftig eine Afterwork-Party im Club Kantine am Güterbahnhof geben. Für alle, die sich sonst nicht zu einem Clubbesuch aufraffen können. „Kantine 18:30“ startet am 9. Mai, um 18.30 Uhr, wie unschwer zu erraten ist.

Ideengeberin und Mitinitiatorin Susanne Weiss kennt diese Afterwork-Partys aus ihrer Zeit in Berlin und findet, dass solch eine Veranstaltung in Ravensburg längst überfällig ist. Immerhin sei auch sie noch tanzlustig, sagt die Soziologin und Pädagogin und habe nun „lange am Thommy rumgegraben“, um ihn zu überzeugen.

Dabei sieht Thommy Stippe überhaupt nicht danach aus, als müsse man ihm eine gute Idee schmackhaft machen. Die Uhrzeit 18.30 bis 22 Uhr ist prädestiniert für alle, die am nächsten Tag wieder arbeiten müssen und sich trotzdem abends amüsieren wollen. „Und Tanzen ist wie Sport. Nur kommunikativer“, sagt Weiss lächelnd. Für unterschiedliche, aber immer tanzbare Musik – abseits von Elektro und Techno – werden wechselnde DJs sorgen, verspricht Stippe. Soul, Funk, Black Music, „einfach Musik, die Lust auf Tanzen macht“, sagt Stippe, der auch gleich Schätze aus der eigenen Plattensammlung zeigt. Nämlich ein Vinyl-Juwel aus Zeiten von Prince, lange bevor der sich TAFKAP nannte. In einem Testlauf soll zunächst bis Jahresende probiert werden, ob das Publikum die „Kantine 18:30“ annimmt.

Auf das Alter der Zielgruppe angesprochen, sagt Stippe lapidar: „Ich hab’s nicht so mit dem Alter.“ Das glaubt man ihm sofort. Und Susanne Weiss ergänzt: „Übers Programm bestimme ich doch, wer kommt.“ Mit Plakaten, Flyern und vor allem über Mund-zu-Mund-Propaganda wollen die beiden ihr neues Format bewerben, um damit möglichst viele Menschen zu erreichen, die Lust zum Tanzen haben – und das eben nicht erst am Freitagabend, weit nach Mitternacht. Ganz egal ob 20 oder 60 Jahre alt.

Der Eintritt für die Party kostet fünf Euro und startet um 18.30 Uhr.

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