Juwelierraub-Prozess: Verteidiger erkrankt

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 Wegen der Erkrankung seines Verteidigers wurde der Prozess gegen einen 38-jährigen Mann aus Litauen nicht in dem Umfang wie gep
Wegen der Erkrankung seines Verteidigers wurde der Prozess gegen einen 38-jährigen Mann aus Litauen nicht in dem Umfang wie geplant fortgesetzt. (Foto: Britta Pedersen)

Wegen der Erkrankung von Verteidiger Gèrald Eswein-Bielauskas aus Osnabrück konnte der Prozess gegen einen 38-jährigen Mann aus Litauen nicht in dem Umfang wie geplant fortgesetzt werden. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, gemeinsam mit Komplizen am 15. April 2015 ein Juweliergeschäft in der Ravensburger Innenstadt überfallen und Uhren im Wert von über 110 000 Euro erbeutet zu haben. Damit zieht sich der Prozess weiterhin in die Länge. Seit dem Beginn am 26. Februar 2019 gab es bereits acht Verhandlungstermine.

Einziger Tagesordnungspunkt war die Verlesung von zwei Urteilen gegen einen bereits in Haft sitzenden Komplizen. Dieser war vom Landgericht Stuttgart wegen eines im Oktober 2014 begangenen Juwelierraubes in Esslingen zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Der Wert der Beute – auch hochwertige Uhren – betrug in diesem Fall über 80 000 Euro. Im November 2018 stand der Mann dann wegen des Ravensburger Juwelierraubes wieder vor Gericht. Das Landgericht Ravensburg befand den 38-jährigen auch für diese Tat schuldig und erhöhte die Freiheitsstrafe auf insgesamt sieben Jahre und fünf Monate.

Die Fortsetzung des Prozesses findet am Donnerstag, 2. Mai, ab 9 Uhr statt.

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