Johannes-Ziegler-Stiftung geht noch in Kinderschuhen

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„Anders ist normal“ – das zeigten Kinder von der Neuwiesengrundschule bei der Jubiläumsfeier der Johannes-Ziegler-Stiftung in ei
(Foto: Derek Schuh)
Maria Anna Blöchinger

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens hat die Johannes-Ziegler-Stiftung Bilanz gezogen und gefeiert. Mit einem Festakt mit Buffet und Musik im Foyer des Medienhauses von Schwäbisch Media in der Ravensburger Karlstraße dankte die Stiftung „allen, die sich für und in den Zieglerschen für Menschen engagieren“, wie Stiftungsvorstand Harald Rau sagte.

„Wir feiern ja einen Kindergeburtstag“, sagte Kabarettist Brian Lausund, der moderierte. „Mit fünf Jahren ist man noch ein Kind.“ Ein Mädchen mit Zöpfen, mit Zahnlücke und mit Downsyndrom lächelte von der Projektionswand auf die 170 Gäste herab. Pfarrer Heiko Bräuning setzte von Michael Schlierf am Keyboard musikalisch unterstützt andächtige Impulse. Von einem „hölzernen Jubiläum“ und vom Wachsen der Johannes-Ziegler-Stiftung sprach Hausherr Kurt Sabathil, Geschäftsführer von Schwäbisch Media. Bei beiden Unternehmen stehe der bedürftige Mensch im Mittelpunkt – in einer Welt, in der jeder sechste armutsgefährdet sei.

Harald Rau und Rolf Baumann als Stiftungsvorstand berichteten von der Johannes-Ziegler-Stiftung, die jährlich über 15000 Euro Fördermittel verfügt. In erster Linie unterstützt sie Aufgaben aus den Arbeitsbereichen des 175 Jahre alten Unternehmens. An den Gründer erinnert der Name Johannes-Ziegler-Stiftung. Schwerpunkt ist die Armutsdiakonie, wie die Unterstützung der Vesperkirche in Ravensburg und Einzelfallhilfe. Unterstützt wird auch Innovatives wie die Entwicklung von Pflegerobotern in der Hochschule Ravensburg-Weingarten. „Gemeinsam sind wir stärker“, sagte Harald Rau mit seinem Sohn auf dem Arm, und erläuterte das christlich-diakonische Profil der Stiftung.

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