Joachim Krimmer folgt auf Anton Gindele

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Joachim Krimmer ist Nachfolger von Anton Gindele (rechts) als Präsident der Handwerkskammer Ulm.
Joachim Krimmer ist Nachfolger von Anton Gindele (rechts) als Präsident der Handwerkskammer Ulm. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Joachim Krimmer ist neuer Präsident der Handwerkskammer Ulm. Die Vollversammlung wählte ihn in ihrer konstituierenden Sitzung einstimmig zum neuen Vorsitzenden des regionalen Handwerks. Damit vertritt er insgesamt über 18 000 Betriebe und 100000 Beschäftigte zwischen Jagst und Bodensee.

Krimmer tritt die Nachfolge von Anton Gindele an, der seit 2009 Präsident der Handwerkskammer Ulm war und in der Sitzung zum Ehrenpräsidenten gewählt wurde.

Neben dem weiteren Ausbau der Betriebsnähe sieht er in der Ausweitung des Dienstleistungsgedankens innerhalb der Handwerkskammer Ulm ein weiteres Themenfeld. Als eine der drängendsten Fragen nannte Krimmer die regionale Schulentwicklung in Baden-Württemberg sowie die geplante Deregulierung des deutschen Meistertitels seitens der EU.

Im Rahmen der Sitzung wurde dem scheidenden Präsidenten Anton Gindele von vielen Seiten der Vollversammlung Dank ausgesprochen. Krimmer würdigte seinen Vorgänger als unermüdlichen Kämpfer für das Handwerk und seine Zukunftsfähigkeit. Er habe sich beispielhaft für alle 130 Gewerke eingesetzt und war von Ostwürttemberg über Ulm und Oberschwaben bis zum Bodensee gleichmäßig aktiv.

Im Rahmen der Sitzung erhielten zudem die bisherigen Vizepräsidenten der Handwerkskammer Ulm erneut das Vertrauen der Vollversammlung. Seitens der Arbeitgeber kandidierte Thomas Rüdiger aus Herbrechtingen, seitens der Arbeitnehmer Wilfried Pfeffer aus Ravensburg.

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