Jazztime startet in den Herbst

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Der US-amerikanische Jazzgitarrist Ralph Towner gastiert am Freitag, 5. Oktober, im Konzerthaus Ravensburg.
Der US-amerikanische Jazzgitarrist Ralph Towner gastiert am Freitag, 5. Oktober, im Konzerthaus Ravensburg. (Foto: Paolo Soriani)
Schwäbische Zeitung

Für alle Veranstaltungen hat der Vorverkauf begonnen. Nähere Informationen sind zu finden unter www.jazztime-ravensburg.de

Die meisten Menschen in und um Ravensburg verbinden mit dem Namen des Vereins „Jazztime Ravensburg“ laut Mitteilung zunächst das „Trans4Jazz-Festival“ im November und das Frühsommer-Event „Jazztime In Town“. Der ehrenamtlich arbeitende Verein habe jedoch auch in diesem Herbst spannende Club-Konzerte zu bieten.

Den Auftakt macht demnach am Donnerstag, 13. September, eine Blues-Session mit der Ravensburger All-Star-Band Greyhound im Gasthof Ochsen Ravensburg. Wie bei Sessions üblich seien Einsteiger willkommen. Das erste reguläre Konzert bestreite mit dem Konstanzer Gitarristen Manfred Junker einer der profiliertesten Musiker der Region. Er bringt sein Orgel-Trio am Samstag, 22. September, ins Speidlerhaus Baienfurt.

Von Anfang an ist Jazztime auch beim „Kulturstart Ravensburg“ dabei. Für dieses Jahr gibt es eine Programmänderung: Christian Muthspiel und Steve Swallow mussten ihre Herbst-Tournee komplett absagen, als Ersatz konnte der Gitarrist Ralph Towner gewonnen werden. Ihn kenne man nicht nur von der stilbildenden Band „Oregon“, heißt es. Er spielt am Freitag, 5. Oktober, im Konzerthaus Ravensburg.

Jungmusiker werden gefördert

Jazztime fördert auch junge Musiker aus Baden-Württemberg: Der Altsaxofonist und Blockflötist Jakob Manz ist am Freitag, 12. Oktober, um 20 Uhr in der Zehntscheuer Ravensburg zu hören. Zur ersten Liga der deutschen Jazzer zählen laut Verein die Musiker des Martin Auer Quintetts zählen, die am Samstag, 8. Dezember, um 20 Uhr im Kulturzentum Linse in Weingarten Modern Jazz spielen. Afrikanische Farben bringen JMO am Donnerstag, 18. Oktober, um 20 Uhr in der Linse ins Spiel. Vor einigen Jahren stand sie mit dem Superstar Prince auf der Bühne, jetzt bringt Keyboarderin Rose Ann Dimalanta mit ihrem soulig groovendes Trio das Publikum am Donnerstag, 22. November, ab 20 Uhr in der Zehntscheuer zum Tanzen.

Das „Trans4Jazz-Festival“ eröffne mit Al Di Meola am Mittwoch, 7. November, um 20 Uhr im Konzerthaus eine Gitarren-Legende in kleiner akustischer Besetzung, heißt es. Tags drauf kommt Kollege Mike Stern mit einer All Star-Band, darin der Rolling Stones-Bassist Darryl Jones, um 20 Uhr ins Kulturzentrum Linse. Der israelische Bassist Avishai Cohen habe den Zauber der Stimme entdeckt (Freitag, 9. November, 20 Uhr, Konzerthaus), die Zukunft des E-Bass verkörpere die junge Polin Kinga Głyk (Sonntag, 11. November, 19 Uhr, Zehntscheuer). Ihr Solo von Eric Claptons „Tears In Heaven“ sei ein Internet-Hit, teilt Jazztime Ravensburg mit.

Der norwegische Trompeter Mathias Eick sei mit seiner CD „Ravensburg“ hier am Sonntag, 11. November, um 16 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Ravensburg genau richtig, heißt es. Jonah Nilsson, der Sänger der schwedischen Youtube-Jazz-Stars „Dirty Loops“, und die Franzosen von „Electro Deluxe“ bringen in einem Doppelkonzert am Samstag, 10. November, um 20 Uhr das ehrwürdige Konzerthaus zum Kochen.

Etwas ruhiger wird die Matinee mit Florian Kings Heartbeat am Sanstag, 10. November, um 11 Uhr in der Zehntscheuer. Keinesfalls vergessen dürfe man den dritten Fixpunkt im Ravensburger Jazz-Jahr: Der Nikolaus-Jazz am Samstag, 1. Dezember, um 20 Uhr in der Zehntscheuer ist laut Mitteilung seit fast 20 Jahren immer ausverkauft.

Für alle Veranstaltungen hat der Vorverkauf begonnen. Nähere Informationen sind zu finden unter www.jazztime-ravensburg.de

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