In Fenstern soll ein „Hospizlicht“ brennen

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In Fenstern soll ein „Hospizlicht“ brennen
In Fenstern soll ein „Hospizlicht“ brennen (Foto: St.-Elisabeth-Stiftung)
Schwäbische Zeitung

„Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden.“ Diese berühmten Worte Franz von Assisis passen zur Aktion „Hospizlicht“ anlässlich des Welthospiztags am Samstag, 12. Oktober, teilt die St.-Elisabeth-Stiftung mit. Auch das Hospiz Schussental beteilige sich mit den Hospizgruppen Ravensburg und Weingarten an dieser Aktion und ist dazu ab 8 Uhr mit einem Kerzenstand auf dem Wochenmarkt in der Marktstraße präsent.

Mit der erstmaligen Gemeinschaftsaktion zum Welthospiztag wollen mehrere Institutionen aus den Landkreisen Ravensburg, Friedrichshafen und Biberach ein Zeichen der Solidarität setzen: Es sei ein Signal dafür, dass der Tod nicht das letzte Wort hat und dass es Menschen gibt, die Todkranken dabei behilflich sind, den letzten Weg in Würde zu gehen.

Ziel ist, dass am 12. Oktober nach Einbruch der Dämmerung in möglichst vielen Fenstern ein „Hospizlicht“ brennt: eine kleine Kerze mit den tröstenden Worten des Heiligen Franz. Bekanntlich stehe das Licht für die christliche Hoffnung auf das ewige Leben. Mithilfe dieses Hospizlichtes solle auch ein Beitrag zur Enttabuisierung des Themas „Tod und Sterben“ in der Gesellschaft geleistet werden. An der Gemeinschaftsaktion im Landkreis Ravensburg beteiligen sich das Hospiz Wangen, die Hospizgruppen Weingarten, Ravensburg und Mochenwangen sowie das Hospiz Schussental. Der Erlös fließt an die Beteiligten der Aktion, die unterstützt wird von der Bürgerstiftung Kreis Ravensburg.

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