Impftermin-Ampel: Jetzt mit neuen Termininfos für neue Altersklassen

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Mehr holprig als reibungslos läuft seit einigen Wochen die Corona-Impfkampagne in ganz Deutschland. Vornehmlich alte oder pflegebedürftige Menschen werden in den meisten Bundesländern zuerst geimpft.

Doch selbst wer zur aktuellen Zielgruppe gehört, hat es gerade schwer, einen Termin zu bekommen. Regionale Impfzentren haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Termine, die schnell vergeben sind. Daneben fällt es schwer zu verstehen, welche Alternativen zum Impfzentrum vor Ort es noch gibt. 

Jetzt neu: Für Menschen über 80 und unter 64 Jahren

Seit 3. März bietet die Impfterminampel nun auch ein neues Feature. So können Sie auf einen Blick erkennen, ob ein Impfzentrum auch Termine für Menschen unter 64 Jahren anbietet. In dieser Altersklasse dürfen mittlerweile zum Beispiel Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, aber auch Polizisten, Klinikpersonal, Lehrer oder Erzieher einen Impftermin buchen.

Die genaue Auflistung aller Impfberechtigten in dieser Altersklasse finden Sie hier.  An der Impftermin-Ampel erkennen Sie die neue Terminklasse an der zweiten, roten oder grünen "Ampel". So können Menschen über 80 Jahren und unter 64 Jahren nun separat erkennen, ob sich der Versuch lohnt, einen Termin zu buchen.

Schwäbische.de macht Ihnen den ersten Schritt zum Impftermin nun leichter. Auf der Impftermin-Ampel sehen Sie ab sofort täglich, welche Impfzentren der Region zwischen Alb und Oberschwaben, Bodensee und Allgäu noch freie Termine zu vergeben haben.

Fügen Sie diese Seite zu Ihren Favoriten hinzu, damit Sie mit einem Klick wieder hier sind. Unter der Übersicht beantworten wir Ihre Fragen rund um die Ampel und die Terminbuchung für eine Impfung. 

Fragen und Antworten zur Impftermin-Ampel

  1. Generell haben die meisten Landkreise der Region ein Impfzentrum aufgebaut. Dort können Sie sich - wenn es freie Termine gibt und Sie zur aktuellen Zielgruppe gehören, impfen lassen.

    Es ist aber zulässig, sich auch in einem anderen Impfzentrum, zum Beispiel im Nachbarlandkreis, anzumelden. Die Impftermin-Ampel hilft Ihnen herauszufinden, wo sich eine Terminbuchung lohnt.

  2. Auf Impfterminservice.de sehen Sie nicht sofort, in welchem Impfzentrum es wirklich freie Termine gibt. Dank der Impftermin-Ampel sehen Sie sofort, ob Sie überhaupt die Chance auf einen Termin in Ihrem Wunsch-Impfzentrum haben.

  3. Es ist bekannt, dass es unter anderem wegen Impfstoff-Knappheit derzeit sehr wenige Impftermine in den Impfzentren gibt. Das ist kein Fehler von Schwäbische.de, sondern zeigt schlicht den Ernst der Lage. Umso hilfreicher ist die Impftermin-Ampel, wenn Sie einen der wenigen freien Termine erhalten wollen.

    Derzeit können nach Angaben des Sozialministeriums täglich rund 7000 Menschen im Südwesten erstmals geimpft werden, bald sollen es bis zu 10 000 Impfungen am Tag sein. Es wird erwartet, dass sich die Lage zu Beginn des zweiten Quartals entspannt. Dann wird die Impftermin-Ampel öfters als bislang "grünes Licht" geben. Bitte sehen Sie auch von Anrufen in Geschäftsstellen von Schwäbische.de und Schwäbischer Zeitung ab. Die Kollegen haben keinen Einfluss auf die Zahl der freien Termine.

  4. Ja, tatsächlich. Lesen Sie diesen Text mit Stimmen von Betroffenen, die endlich einen der begehrten Termine bekommen haben.
  5. Impfungen gibt es aktuell in Baden-Württemberg für folgende Personengruppen: 

    • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben.
    • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind.
    • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind.
    • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  6. Die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de wird in engen Zeit-Intervallen aktualisiert. Trotzdem kann es vorkommen, dass freie Termine wegen der hohen Nachfrage rasch vergriffen sind. Aus technischen Gründen können bis zu 9 Minuten vergehen, ehe ein vergriffener Termin bei uns wieder als nicht verfügbar (rot) angezeigt wird. Die Impftermin-Ampel ist aber in den meisten Fällen eine gute Entscheidungshilfe. Schnell sein lohnt sich allerdings immer.

  7. Nein, Sie können auch telefonisch einen Impftermin erhalten. Die Hotlinenummer 116117 ist aber oft überlastet und auch hier gibt es oft keine freien Termine. Allerdings wird hier ab Montag ein Rückrufservice angeboten. Anrufer bekommen also Bescheid, wenn doch ein Termin für sie freigeworden ist. Wer zur Hotline vordringen will, hängt aber oft sehr lange in der Warteschleife.

  8. Die Vergabe von Corona-Impfterminen ist in Bayern grundsätzlich anders geregelt und kann nicht auf gleich Art wie in Baden-Württemberg durch ein Ampelsystem abgebildet werden. Sie können jedoch versuchen, einen Termin über die bayerische Impfregistrierung zu erhalten. Folgen Sie einfach diesem Link hier.
  9. Wir haben auf Schwäbische.de Informationen rund um die Corona-Impfung für Sie aufbereitet. Zur Impfung selbst, ihrer Funktionsweise und Fragen zur Impf-Sicherheit finden Sie hier viele Antworten.

    In unserem täglichen Corona-Newsblog erfahren Sie alles Wissenwerte zur Entwicklung der Corona-Pandemie in der Region - also zwischen Bodensee und Allgäu, Alb und Oberschwaben. Hier geht's lang (zur Startseite mit dem täglichen aktuellen Blog).

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