Hepatitis A in der Burachhalle aufgetreten

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In der Ravensburger Burachhalle sind mehr als 40 Flüchtlingskinder gegen Hepatitis A geimpft worden.
In der Ravensburger Burachhalle sind mehr als 40 Flüchtlingskinder gegen Hepatitis A geimpft worden. (Foto: Archiv: dpa)

In der Flüchtlingsunterkunft in der Ravensburger Burachhalle ist ein Hepatitis-A-Fall aufgetreten. Wie das Gesundheitsamt Ravensburg im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ bekannt gab, ist die Infektionskrankheit bei einem der Flüchtlingskinder entdeckt worden. Vorsorglich wurden die unter Zwölfjährigen in der Burachhalle am Donnerstag geimpft – 42 Kinder an der Zahl. Weitere Schutzmaßnahmen seien laut Michael Föll, Leiter des Gesundheitsamtes Ravensburg, vorerst aber nicht erforderlich.

Der Hepatitis-A-Virus, der eine akute Lebererkrankung und eine damit verbundene Gelbsucht zur Folge haben kann, wird meist durch verunreinigtes Trinkwasser oder kontaminierte Lebensmittel sowie durch Schmierinfektion übertragen. Da infizierte Personen die Viren im Urin oder Stuhl ausscheiden, sei Hygiene nach dem Toilettengang essenziell, so Michael Föll. Dies vor allem dann, wenn viele Personen zusammenleben. „Noch ist uns nur der eine Fall bekannt“, so der Leiter des Gesundheitsamtes, „aber gerade in Massenunterkünften können wir Folgefälle nicht ganz ausschließen.“

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