„Heldenhaft und unzerbrechlich“ in der Galerie 21.06

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Die beiden Berliner Künstler Andreas Amrhein und Julius Weiland zeigen ihre neuen Werke in der Galerie 21.06.
Die beiden Berliner Künstler Andreas Amrhein und Julius Weiland zeigen ihre neuen Werke in der Galerie 21.06. (Foto: Veranstalter)
Schwäbische Zeitung

In der Galerie 21.06 in Ravensburg zeigen die beiden Berliner Künstler Andreas Amrhein (Malerei) und Julius Weiland (Glasskulpturen) ab Sonntag, 15. April, ihre neuen Arbeiten.

Unter dem Titel „Heldenhaft und unzerbrechlich“ läuft die Ausstellung bis zum 3. Juni. Die Vernissage findet am Sonntag, 15. April, um 11 Uhr in einer Matinée statt. Einführende Worte werden Michael Tinnacher von der Verallia Deutschland AG und Andrea Dreher sprechen. Die beiden Künstler werden anwesend sein.

Andreas Amrhein ist laut der Ankündigung ein Kosmopolit und Storyteller par excellence. 1963 in Marburg geboren, wuchs er im westafrikanischen Liberia auf, studierte Bildende Kunst in Berlin, London, Malmö und Chicago.

In seinem vielschichtigen figurativen Bildvokabular setzt er in eigenwilliger Manier Elemente aus der Alltags- und Werbekultur zusammen. Seine Arbeiten sind maßgeblich durch Literatur, Film und Comic und durch die Auseinandersetzung mit den Klischees verschiedener Kulturen inspiriert, so spielen auch Helden eine große Rolle, heißt es weiter in dem Pressetext.

Julius Weiland wurde 1971 in Lübeck geboren. Er studierte von 1995 bis 2001 an der Kunstakademie in Hamburg und war 1998 Stipendiat an der Pilchuck Glass School, USA. Er lebt und arbeitet in Berlin und ist für seine Glasobjekte international bekannt.

Seine Arbeiten sind von einem sehr freien Umgang mit dem Material geprägt, bei dem sowohl Zufall und Prozess, als auch das Dekorative und Ästhetik eine große Rolle spielen. Beeinflusst durch die Studio-Glas-Bewegung, die ihren Ursprung in den USA hat, entwickelte er seine ganz eigene Methode der Glasbearbeitung.

Seine Arbeiten finden sich gemäß des Pressetextes in zahlreichen Sammlungen, wie beispielsweise im Victoria & Albert Museum (London) oder der Sammlung Würth (Künzelsau).

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