Grüne loben Radschnellweg

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Schwäbische Zeitung

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Ravensburg bezieht Stellung zum Radschnellweg zwischen Baindt und Friedrichshafen .

„Wir freuen uns, dass die Anstrengungen der Verwaltungen für den Radschnellweg zwischen Baindt und Friedrichshafen erfolgreich waren“, schreibt Maria Weithmann für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Nur weil 87,5 Prozent der Kosten des Projekts durch Bund und Land gefördert worden seien, sei er realisierbar gewesen. Der Schnellweg sei ein Gewinn für den Radverkehr in der Region, aber auch in Ravensburg. Der Schnellweg wird durch die Zentren der Städte Ravensburg und Weingarten geführt und werde somit auch relevant für den Alltagsradverkehr in der Stadt und zwischen den Städten sowie den angrenzenden Gemeinden, heißt es von den Grünen weiter.

Alltagsradelnde, die schnell von A nach B gelangen wollen, seien in früheren Radwegeführungen kaum berücksichtigt worden, so Weithmann. Radwege seien abseits der direkten Verbindungsstrecken angelegt worden, Fahrbahnen seien dem motorisierten Verkehr vorbehalten gewesen. „Dass zukünftig die Möglichkeit für schnelles, aber auch sicheres Radeln geschaffen werden soll, wird endlich dem Trend gerecht, dass viele Radelnde eben nicht nur in ihrer Freizeit unterwegs sind, sondern das Rad als ihr vorrangiges Verkehrsmittel nutzen“, schreibt die Fraktionsvorsitzende Ältestenrat weiter.

Radschnellwege würden ermöglichen, dass Ampelschaltungen synchronisiert oder Wartephasen verkürzt werden, dass entlang der Strecke Querungen sichtbarer markiert werden oder auch weitere Querungsmöglichkeiten hergestellt werden. Ein Radschnellweg sei ein wichtiger Beitrag, um den Radverkehrsanteil im Gesamtverkehr zu erhöhen.

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