Gebärdensprache spielerisch lernen

Interessierte können mithilfe der Zieglerschen Gebärden erlernen. Das Foto entstand im Förder- und Betreuungsbereich der Behinde
Interessierte können mithilfe der Zieglerschen Gebärden erlernen. Das Foto entstand im Förder- und Betreuungsbereich der Behindertenhilfe in Bad Saulgau. (Foto: Die Zieglerschen/Rolf Schultes)
Schwäbische Zeitung

Die Gebärdensammlung „Schau doch meine Hände an“ ermöglicht auf einfache Weise die Kommunikation mit nicht sprechenden Menschen. Interessierte können bei einem digitalen Schnupperkurs der Zieglerschen die Gebärden erlernen, geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Der Kurs wird an zwei Terminen, 13. und 20. April, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr veranstaltet. Er wird digital über Webex angeboten und ist kostenlos. Anmeldungen sind bis Freitag, 9. April, bei Kursleiterin Roswitha Österle, Referentin für Unterstützte Kommunikation in der Behindertenhilfe der Zieglerschen, möglich. (E-Mail: oesterle.roswitha@zieglersche.de, Telefon: 01520/9277456).

Die Gebärdensammlung „Schau doch meine Hände an“ wurde unter anderem in der Haslachmühle der Zieglerschen, einer Einrichtung für Menschen mit Hör-Sprachbehinderung und gleichzeitiger geistiger Behinderung, entwickelt. Anders als bei der „Deutschen Gebärdensprache“ (DGS, anerkannte Sprache mit eigener Grammatik) werden die Gebärden aus „Schau doch meine Hände an“ lautsprachunterstützend eingesetzt. Es werden die zentralen Begriffe eines gesprochenen Satzes durch eine entsprechende Handbewegung begleitet. Die Haslachmühle gilt durch ihre Pionierarbeit Anfang der 1970er-Jahre als einer der Vorreiter auf dem Gebiet der „gebärdenunterstützten Kommunikation“, heißt es abschließend.

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