FV Ravensburg verliert erneut

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Sportredakteur

FSV Bissingen – FV Ravensburg 2:1 (0:0) – Tore: 1:0 Patrick Milchraum (51.), 1:1 Rahman Soyudogru (68.), 2:1 Alexander Götz (81., FE) – Schiedsrichter: Michael Kimmeyer – Zuschauer: 450 – FV: Mesic – Zimmermann, Altmann, Hörger (67. Jeggle), Fiesel – B. Soyudogru (75. S. Boneberger), Reiner (46. Schachtschneider), Hörtkorn (85. Chrobok), J. Boneberger, Schäch – R. Soyudogru.

Seit mittlerweile fünf Pflichtspielen wartet der FV Ravensburg auf einen Sieg. Der so stark in die Saison gestartete FV ist in den vergangenen Wochen – rein ergebnismäßig – aus der Spur geraten. Am Samstag kassierte Ravensburg eine 1:2-Niederlage beim FSV 08 Bissingen. Auch aufgrund eines Traumtores eines ehemaligen Bundesligaspielers.

Es ist für den FV Ravensburg seit mehreren Spielen die gleiche Leier. Die Oberschwaben spielen gut, doch sie gewinnen die Partien nicht. „Ich will es eigentlich gar nicht mehr sagen, aber wir waren wieder nicht die schlechtere Mannschaft“, sagte FV-Trainer Steffen Wohlfarth. Doch wie schon gegen Göppingen im Verbandspokal sowie in der Oberliga gegen Villingen, in Spielberg und gegen Reutlingen stand Ravensburg auch am Samstag in Bissingen ohne Sieg da. „Wir müssen jetzt den Bock schnell umstoßen“, meinte Wohlfarth. Seine Mannschaft ist auf Platz zehn zurückgefallen – nicht der Anspruch des FV.

Symptomatisch für die aktuelle Lage der Ravensburger war am Samstag der Beginn der zweiten Halbzeit. Der FV war die bessere Mannschaft mit den besseren Aktionen in der Offensive. Doch dann kam der Auftritt von Patrick Milchraum. Der Ex-Profi mit Stationen unter anderem beim TSV 1860 München, bei Alemannia Aachen und bei Erzgebirge Aue lässt der mittlerweile 34-Jährige seine Karriere so langsam ausklingen. Dass er es aber noch lange nicht verlernt hat, zeigte er am Samstag. Sein Schuss aus 25 Metern schlug unhaltbar für FV-Torwart Haris Mesic zum 1:0 im Winkel ein. „Den trifft er wohl nicht mehr so häufig“, sagte Wohlfarth zu Milchraums Treffer der Marke Traumtor.

Ravensburg kam jedoch zurück ins Spiel. Nach einem ruhenden Ball köpfte der gerade eingewechselte Moritz Jeggle aufs Tor. Der Ball wurde zwar abgewehrt, doch im Nachsetzen war Rahman Soyudogru mit dem Kopf zur Stelle und glich aus. Pech hatte Ravensburg, dass Jascha Fiesel einen Freistoß nur an den Pfosten setzte. In einer Phase mit etwas mehr Glück wäre der Ball wohl reingegangen. Stattdessen gab es dann auf der anderen Seite eine „50:50-Entscheidung gegen uns“, meinte Wohlfarth. Nach einem Bissinger Eckball kam der Ball rund zehn Minuten vor dem Ende zu Marius Kunde. Der FSV-Stürmer wollte schießen, Daniel Schachtschneider ging dazwischen. Wer nun wen getroffen hat, war schwer zu sehen Schiedsrichter Michael Kimmeyer entschied auf Elfmeter. Alexander Götz verwandelte den Strafstoß zum 2:1.

Bärenstarke Parade

In der Schlussoffensive gab es noch einmal Freistoß für Ravensburg. Fiesel brachte den Ball wieder stark aufs Tor, doch Bissingens Torwart Sven Burkhardt fischte den Ball aus dem Winkel und lenkte ihn doch noch gegen den Pfosten. „Überragend gehalten“, musste Wohlfarth anerkennen. So gingen die Ravensburger wieder enttäuscht vom Platz. „Wir sind jetzt in der Pflicht“, sagte Wohlfarth. „Wir müssen weitermachen und auf den guten Leistungen aufbauen.“

FSV Bissingen – FV Ravensburg 2:1 (0:0) – Tore: 1:0 Patrick Milchraum (51.), 1:1 Rahman Soyudogru (68.), 2:1 Alexander Götz (81., FE) – Schiedsrichter: Michael Kimmeyer – Zuschauer: 450 – FV: Mesic – Zimmermann, Altmann, Hörger (67. Jeggle), Fiesel – B. Soyudogru (75. S. Boneberger), Reiner (46. Schachtschneider), Hörtkorn (85. Chrobok), J. Boneberger, Schäch – R. Soyudogru.

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